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15. März 2012

Obama warnt Iran: Zeitfenster für friedliche Lösung schrumpft

APA/Reuters. US-Präsident Barack Obama hat den Iran im Atomstreit davor gewarnt, es gebe ein schrumpfendes Zeitfenster für eine diplomatische Lösung. Er rief die Regierung in Teheran zu internationalen Gesprächen auf; andernfalls drohten „schlimmere Konsequenzen“ als die zuletzt verschärften Sanktionen gegen das Land. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem britischen Premier David Cameron sagte er, der Iran habe in bisherigen Gesprächen über sein Atomprogramm gezögert und blockiert.

Der Iran beharrt darauf, dass sein Atomprogramm friedlichen Zwecken dient. Die USA und ihre Verbündeten sind hingegen besorgt, die Islamische Republik könnte heimlich Atomwaffen entwickeln. Israel drohte zuletzt mit Militärschlägen gegen iranische Atomanlagen.Obama warnte Iran: Schrumpfendes Zeitfenster für friedliche Lösung.

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So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786

Kultur

Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“

Beginn 17:00

Buchvorstellung und Gespräch 
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr

Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom

Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.

Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »

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