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11. Dezember 2012

NPD-Verbotsdebatte: Oppermann kritisiert Lammert

Erschienen auf Focus Online, 11.12.2012. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann hat Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) ein unkluges Verhalten in der NPD-Verbotsdebatte vorgeworfen. Es sei unklug, ein „apodiktisches Ergebnis“ zu verkünden, bevor man die Beweislage genau kenne, sagte Oppermann in Berlin.

Lammert hatte bezweifelt, dass das gesammelte Material über die rechtsextreme Partei für einen erfolgreichen Verbotsantrag ausreicht, und hatte empfohlen, darauf zu verzichten. Oppermann empfahl Lammert, sich zunächst mit den Akten vertraut zu machen. „Das war kein Beitrag, der die Glaubwürdigkeit des Präsidenten gestärkt hat.“

Lammert hatte unter anderem auf das große Risiko hingewiesen, dass der Europäische Gerichtshof ein Verbot der NPD wieder aufhebe. Auch sei die rechtsextreme Szene in Deutschland größer und relevanter als die NPD, so dass ein Verbot der Partei auch der Sache nach nichts helfe.

Zum Thema:
  • tagesspiegel.de: Verbotsverfahren Bundestag erhält geheimen NPD-Bericht
  • welt.de: „Die Rechte“ – Eine neue NPD steht schon bereit
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Mi. 25.03.2026 | 7. Nissan 5786

Kultur

„Un Tango Para Rachel“

Beginn 19:00

Kurzspielfilm & Konzert
Mittwoch, 25. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen

Deutschlandpremiere

Argentinien, USA, Schweiz 2025, 25 Min.
Regie/ Drehbuch / Produktion: Lea Kalisch
Darsteller: Sabrina Birmajer, Luciano Borges, Martín Goldber, Lea Kalisch

Im Jahr 1915 entdeckt eine religiöse junge Jüdin den Tango und begibt sich ausgerechnet in ein Bordell in Buenos Aires, um mehr darüber zu erfahren. Dort begegnet sie der Prostituierten Rivka. Es wird eine Reise der Befreiung.

Anschließend Kurzinterview mit der Allroundkünstlerin und Konzert »Yiddish & Tango« mit Lea Kalisch (Gesang), begleitet von Tobias Moss (Gitarre) und Pavel Shalman (Violine)

Die gebürtige Schweizerin Lea Kalisch und der Amerikaner Rabbi T sind ein junges, dynamisches Duo, das jüdische Musik mit einem frischen Twist zu neuem Leben erweckt, hier ergänzt durch den Wiener Musiker Pavel Shalman. Tobias Moss ist im Hauptberuf seit 2024 Rabbiner der liberalen Gemeinde Or Chadasch in Wien. Seine Frau Lea, genannt die rappende Rebbetzin und Yiddish Queen of Pop, ist Sängerin, Songtexterin, Schauspielerin und inzwischen auch Filmemacherin. Weiterlesen »

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