Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Kulturzentrum

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Mo. 21.01.2013 | 10. Schwat 5773

Beginn 19:00

Zweisprachige Lesung mit Musik: „Notizen von zuhause?“

Eine musikalischliterarische Reise von Magadan über Moskau nach München.

Mit der Einwanderung von Juden aus der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten kamen auch zahlreiche Kulturschaffende und Künstler in den Westen.

Wladimir Abramson. Foto: privat

Ludmila Ageeva. Foto: privat

Alexander Kostinskij. Foto: privat

Neben Vladimir Vertlib, der bereits in den 1970er Jahren aus der Sowjetunion emigrierte und im deutsch sprachigen Raum zahlreiche Literaturpreise erhielt, lesen russischsprachige Autoren aus München wie Wladimir Abramson, Ludmila Ageeva, Alexander Kostinskij und Pavel Sirkes aus ihren Texten vor.

Pavel Sirkes. Foto: privat

Vladimir Vertlib. Foto: © Annette Teufel

Damit knüpft die Veranstaltung an die im Jüdischen Museum derzeit zu sehende Ausstellung »Juden 45 / 90. Von ganz weit weg – Ein wanderer aus der ehemaligen Sowjetunion« an.

Deutschsprachiger Vortrag simultan zum Verständnis in Russisch und umgekehrt.

Musikalische Begleitung: Igor Bruskin (Piano), Vladimir Gaba (Geige) und Leonid Peysakh (Klarinette).

Moderation: Tatjana Ivanizky

Teilnahme: 2,– Euro

Voranmeldung erbeten unter Telefon (0 89) 20 24 00-491 oder per E-Mail karten@ikg-m.de .

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde und Jüdisches Museum München

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

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Aktuelle Veranstaltungen


Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786

Kultur

Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“

Beginn 19:00

Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr

Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)

Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.

Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »

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Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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