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16. April 2012

Netanyahu zu Iran-Gesprächen

botschaftisrael.de. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat sich am 15.4.2012 bei einem Treffen mit US-Senator Joe Lieberman nach den Atomgesprächen in Istanbul zum Thema Iran geäußert. Netanyahu erklärte: „Mein Eindruck ist, der Iran hat einen Freifahrtschein erhalten. Er hat fünf Wochen gewonnen, während derer er die [Uran-]Anreicherung ohne Beschränkungen oder Kontrolle fortsetzen kann.“

Netanyahu weiter: „Ich denke, der Iran muss sofort handeln. Er sollte jegliche Anreicherung stoppen, sämtliches angereichertes Material beseitigen und die Atomanlage in Qom schließen. Ich bin der Ansicht, dass der weltgrößte Terrorstaat nicht die Möglichkeit haben darf, Atomwaffen zu entwickeln.“

Amt des Ministerpräsidenten, 16.04.12

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So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786

Kultur

Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“

Beginn 17:00

Buchvorstellung und Gespräch 
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr

Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom

Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.

Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »

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