Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Kulturzentrum

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So. 20.11.2011 | 23. Cheschwan 5772

Beginn 15:00

München gedenkt der deportierten Juden

Gedenkstunde

anlässlich der ersten Deportation aus München am 20. November 1941 im Kulturhaus Milbertshofen.

Abtransport im Morgengrauen am Bahnhof Milbertshofen nach Kaunas/ Litauen, 20.11.1941. Fot: Stadtarchiv München

Abtransport im Morgengrauen am Bahnhof Milbertshofen nach Kaunas/ Litauen, 20.11.1941. Fot: Stadtarchiv München

 

Ort: Kulturhaus Milbertshofen, Curt-Mezger-Platz 1, 80809 München

Musikalisches Intro: Adagio for strings von Samuel Barber, Quartett des Orchester Jakobsplatz

Grußwort: Dr. Hans-Georg Küppers, Kulturreferent der Landeshauptstadt München

Vortrag „Die Deportation der Juden aus München“: Maximilian Strnad, NS-Dokumentationszentrum München

Anschließend: Gemeinsamer Gedenkmarsch zum Güterbahnhof Milbertshofen (Riesenfeldstraße 118), wo vor 70 Jahren der erste Transport München in Richtung Kaunas verließ.

Abschlusskundgebung

am Güterbahnhof Milbertshofen, 16.30 Uhr

Grußworte

  • Dr. h. c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
  • Antonie Thomsen, Vorsitzende des Bezirksausschusses 11 Milbertshofen – Am Hart

Ansprachen der Überlebenden Judith Rosenberg (geb. Hirsch), Werner und Ernst Grube

El Mole Rachamim, Kantor Moshe Fishel

>> Einladung

>> Anmeldung/Rückantwort

Veranstalter:
Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern,
Landeshauptstadt München, NS-Dokumentationszentrum München, Stadtarchiv München,
in Kooperation mit:
Bezirksausschuss 11 Milbertshofen – Am Hart,
Evangelische Dankeskirche, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit,
Kulturhaus Milbertshofen

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Aktuelle Veranstaltungen


Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786

Kultur

Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“

Beginn 19:00

Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr

Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)

Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.

Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »

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