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9. Januar 2012

Moderator Yair Lapid geht in die Politik

Jerusalem Post/Haaretz/Ynet, 08.01.12. Der israelische Journalist Yair Lapid, bisher vor allem bekannt als Moderator der Nachrichtensendung Ulpan Shishi (Studio Freitag) im Zweiten Israelischen Fernsehen, hat am 8. Januar 2012 angekündigt, eine Karriere in der Politik anzustreben. Lapid gibt damit seine Karriere als Journalist auf und hat sich von dem Fernsehsender getrennt. Der Schritt war bereits seit längerem erwartet worden.

Yair Lapid. Foto: Ynet

Yair Lapid. Foto: Ynet

Lapid ist der Sohn des 2008 verstorbenen Journalisten, Politikers und Yad Vashem-Vorsitzenden Joseph (Tommy) Lapid und seiner Frau, der Schriftstellerin Shulamit Lapid.

Neben seiner Karriere als Journalist hat Yair Lapid auch mehrere Romane veröffentlicht.

Lapid hat angekündigt, eine neue Partei zu gründen und bei den Wahlen zur nächsten Knesset antreten zu wollen.

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 30.11.2025 | 10. Kislew 5786

Kultur

„Das Sterben der Demokratie“: Ein Abend mit Richard C. Schneider und Peter R. Neumann

Beginn 18:00

Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 30. November 2025, 18 Uhr

Moderation: Shahrzad Eden Osterer (Bayerischer Rundfunk)

Weltweit gewinnen Rechtspopulisten massiv an Unterstützung und gefährden die liberale Demokratie. Peter R. Neumann, einer der international renommiertesten Extremismus-Experten, und der vielfach ausgezeichnete Journalist und Dokumentarfilmer Richard C. Schneider haben sich unter anderem in Ungarn, Frankreich, den Niederlanden, Italien und den USA umgesehen. Ihre augenöffnende Recherche (Rowohlt Berlin) zeigt wie unter einem Brennglas, welcher Gefahr Deutschland gegenübersteht. Weiterlesen »

Mi. 03.12.2025 | 13. Kislew 5786

Kultur

„Vom Überleben ins Leben“: Eine jüdische Biografie im München der Nachkriegszeit mit Roman Haller

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 3. Dezember 2025, 19 Uhr

Vorstellung der Autobiografie von Roman Haller

Moderation: Shahrzad Osterer (BR)

Roman Haller erzählt von seiner Geburt 1944 in einem Waldversteck in Polen, vom Aufwachsen in Deutschland, einem Land, das seine Eltern ermordet hätte, wenn es ihrer in der NS-Zeit habhaft geworden wäre, vom jüdischen Alltag zwischen Schwarzmarkt und Schulbank, Davidstern und Lederhose. Mit Humor schildert er, wie das Leben trotz allem weiterging und wie er seinen Platz im München der Nachkriegszeit fand. Weiterlesen »

Do. 04.12.2025 | 14. Kislew 5786

Kultur

„Schweigend stand sie vor der geschlossenen Tür“ – Zwiesprache mit Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer

Beginn 19:00

Lesung und Gespräch
Donnerstag, 4. Dezember 2025, 19 Uhr

Die Schriftstellerin Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer, ihre Übersetzerin, unterhalten sich auf Hebräisch und Deutsch über Shalevs vorletzten Roman »Schicksal«.

Lesung in hebräischer und deutscher Sprache

Moderation und Übersetzung des Zwiegesprächs: Anne Birkenhauer Weiterlesen »

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