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19. Mai 2016
Karate, Kicken, Sonnenschein
Maccabi München startete mit seinem traditionellen großen Sommerfest in die Freiluftsaison. Von Helmut Reister, erschienen in der Jüdischen Allgemeinen, 19.05.2016. Von den düsteren Wetterprognosen ließen sich die Verantwortlichen des TSV Maccabi nicht aus der Ruhe bringen. Das Sommerfest, das offizielle Startzeichen der Freiluftsaison, wurde kurzerhand um eine Woche verschoben.

Konkurrenten im Sport – vereint im Herzen: Dem Makkabi-Motto blieben diese Athleten treu. © Herbert Wirtz
Belohnt wurden die Organisatoren um Vereinsvorstand Robby Rajber und Manager Maurice Schreibmann mit strahlendem Sonnenschein und bestens gelaunten Besuchern. Auch für die sportbegeisterte IKG-Präsidentin Charlotte Knobloch ist das alljährliche Maccabi-Sommerfest ein wichtiger und beliebter Termin, den sie wie jedes Jahr gern besuchte.
Das Programm des unterhaltsamen Tages ließ keine Wünsche offen. Die Pop- und Rockband »Astro Dogs« sowie DJ John Lamb heizten musikalisch ein, Neshama, ZJD und die Mitzwe Makers verteilten an Ständen Infomaterial über ihre Aktivitäten, Sportabteilungen wie Hockey und Gymnastik stellten sich vor, die Fußballer traten bei einem Turnier gegeneinander an, und der Zauberer Tom Beck vom FC Bayern München zeigte seine magischen Künste. Selbstverständlich kam auch das leibliche Wohl der Besucher durch das Catering aus der Küche des Restaurants »Eclipse« nicht zu kurz.
Stillstand ist keine Option
Stillstand ist für die umtriebigen Maccabi-Verantwortlichen, die im vergangenen Jahr das 50-jährige Bestehen des Vereins im Osten der Stadt in der Riemerstraße feiern konnten, keine Option. Das neueste Angebot: Shotokan-Karate für Frauen, das immer montags von 18.30 bis 20 Uhr in der Turnhalle des IKG-Gemeindezentrums stattfindet. Besondere Fitness oder spezielle körperliche Fähigkeiten sind bei der Sportart nicht erforderlich. »Jede Frau kann in jedem Alter mitmachen«, weiß Robby Rajber.
Eine möglichst schnelle Anmeldung ist nach den Erfahrungen der Maccabi-Organisatoren – wie beim Karatetraining – auch für jene Sportler ratsam, die am Sommerferien-Camp unter dem Motto »Soccer meets Tennis« teilnehmen wollen. Drei Termine sind bisher geplant: vom 1. bis 5., 8. bis 12. August sowie vom 5. bis 9. September.
Wie gut die Maccabi-Sportler bereits in Form sind, zeigte sich am vergangenen Wochenende bei der Makkabiade in Duisburg. »Wir können zufrieden sein«, bilanzierte Maccabi-Chef Rajber. Vor allem die neu gegründete Schützenabteilung sorgte mit dem Gewinn einer Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille für eine angenehme Überraschung. Die Tennisspieler räumten zwei Bronzemedaillen ab, und die Fußballer kamen bis ins Halbfinale. Insgesamt waren 33 Sportler aus München vertreten.
Anmeldungen für das Karatetraining unter 089/59 44 82 oder katja.tsafrir@jnf-kkl.de. Informationen zum Ferien-Camp finden sich auf der Homepage von Maccabi. Bei Fragen stehen Maurice Schreibmann und Andreas Huber unter 089/90 78 99 und info@maccabi.de zur Verfügung.
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Aktuelle Veranstaltungen
So. 18.01.2026 | 29. Tewet 5786
Kulturzentrum
„Balagan“ von und mit Mirna Funk
Beginn 17:00Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 18. Januar 2026, 17 Uhr
Moderation: Ellen Presser
Mirna Funk, eine der mutigsten und unkonventionellsten jüdischen Stimmen Deutschlands erzählt von Recht und Unrecht in der Kunstwelt, von schwieriger Restitution und von der Suche einer jungen Frau nach einem Weg durch das Chaos (hebr. »Balagan«), das die deutsch-jüdische Geschichte im Allgemeinen und in ihrer Familie angerichtet hat.
Mirna Funk, 1981 in Ost-Berlin geboren, studierte Philosophie und arbeitet als Autorin sowie freie Journalistin u. a. für NZZ, DIE WELT und Die ZEIT. Für ihr Romandebüt »Winternähe« wurde sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. Mirna Funk lebt in Berlin und Tel Aviv.
Mi. 21.01.2026 | 3. Schwat 5786
Kultur
Dan Ariely x Guy Katz: About the Path to Hate
Beginn 19:00Gespräch in Englisch
Mittwoch, 21. Januar 2026, 19 Uhr
An Evening on the Psychology of Antisemitism
Antisemitism is growing, raising the painful question: why? Join world-renowned behavioral scientist Dan Ariely to explore the psychological mechanisms behind hatred and how we might break these destructive cycles. His work reveals predictable patterns in human behavior, even harmful. Weiterlesen »
Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786
Kultur
Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“
Beginn 19:00Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr
Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)
Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.
Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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