Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen

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Mi. 15.06.2011 – Do. 16.06.2011 | 13. Siwan 5771

Beginn 19:30

Kammerchor der Musikhochschule Jerusalem in München und Dachau

Der Kammerchor der Musikhochschule Jerusalem, unter der Leitung von Stanley Sperber und das Vokal Ensemble München unter der Leitung von Martin Zöbeley geben am 15. Juni 2011 in München und am 16. Juni 2011 in Dachau zwei gemeinsame Konzerte.

Der 1969 von Avner Itai gegründete Kammerchor der Musikhochschule Jerusalem besteht aus rund 30 Sängerinnen und Sängern, die Studenten der Musikhochschule sind. Er hat sich den Ruf als einer der besten Chöre Israels erworben; wiederholt ist der Chor mit Orchestern wie dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Jerusalem Symphony Orchestra und dem Israel Chamber Orchestra aufgetreten. Das geschah unter Dirigenten wie Leonhard Bernstein, Zubin Mehta, Gary Bertini und Daniel Barenboim. Von 1972 bis 1985 leitete Stanley Sperber bereits den Chor und übernahm ihn wieder im Jahr 2000 von Aharon Halap.

Der Chor tritt in Israel bei allen wichtigen und besonderen Anlässen auf. In seiner langen Geschichte hat er in Konzertreihen wie „Mishelanu“ („von den Unseren“), den „Concerts of Excellence“ und bei den „Nights of Amadeus“ Mozarts Große Messe in C-Moll gesungen, hat an den Vocal Music Festivals 2004 und 2007 in Abu Gosh teilgenommen. In jüngster Zeit sang der Chor Händels „Dixit Dominus“ mit dem Israel Chamber Orchestra, Beethovens 9. Sinfonie mit dem Jerusalem Symphony Orchestra am israelischen Unabhängigkeitstag.

Bei einem Gastspiel in den USA im Oktober 2008 aus Anlass des 60-jährigen Bestehens des Staates Israel gab der Chor Konzerte in Boston, Baltimore, Washington, Philadelphia und New York. Hagai Chitron, israelischer Kunstkritiker, schrieb einmal: „Man kann den Leiter dieses Chores, Stanley Sperber, nur beneiden, dass er auf diesem „menschlichen Instrument“ spielen darf. Das Instrument sind Studierende der Musikhochschule, die überwiegend eine Solokarriere anstreben. Die Arbeit des Chores ist von höchster Musikalität  und Professionalität geprägt.

Erleben Sie den Kammerchor der Musikhochschule Jerusalem, Leitung Stanley Sperber und das Vokal Ensemble München, Leitung Martin Zöbeley:

  • am Mittwoch, 15. Juni 2011, 20.00 Uhr, in der St. Markuskirche, Gabelsberger Str. 6, München. Mit Chorwerken von Bach „Jesu meine Freude“, (Orgelbegleitung Martin Zöbeley), J. Brahms, J. G.  Rheinberger, P. Ben-Haim u. a. israelische Komponisten
  • am Donnerstag, 16. Juni 2011, 19.30 Uhr,Versöhnungskirche KZ – Gedenkstätte Dachau. Mit Musik aus Israel, Chorwerken von Orlando di Lasso, Mendelsohn Bartholdy, Brahms und Rheinberger

Der Eintritt ist frei.

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 06.09.2026 | 24. Elul 5786

Kultur

»Nicht«. Ein Abend mit Dror Mishani

Beginn 17:00 Uhr:

Buchpräsentation und Gespräch zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur

Moderation: Richard C. Schneider (Journalist und Sachbuchautor)
Lesung: Robert Dölle (Residenztheater)
Sprachen: Englisch & Deutsch (mit einer Lesekostprobe auf Hebräisch)

Ursprünglich erwartete das IKG-Kulturzentrum den Schriftsteller Dror Mishani bereits im Juni 2025 zur Vorstellung von »Fenster ohne Aussicht. Tagebuch aus Tel Aviv«, entstanden nach dem 7. Oktober 2023. Der am 13. Juni 2025 ausgebrochene israelisch-iranische Zwölftagekrieg machte diese Einladung zunichte.
Inzwischen hat Dror Mishani einen neuen Roman vollendet mit dem Titel »Nicht«. Es geht darin um Liebe: die zwischen Mann und Frau, Lebende und Erinnerte, Künstlerin und Musik, Mensch und Tier. Kann eine Lüge eine Liebe retten? Oder gewinnt das Zerstörerische darin die Oberhand? Dror Mishani ist ein Meister der Charakterstudie und weit mehr als ein Krimiautor. Er sagt: »Ich habe angefangen, Kriminalromane zu schreiben, um die Wahrheit menschlicher Gewalt zu dokumentieren und den Versuch zu unternehmen, sie zu verstehen«.

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So. 06.09.2026 | 24. Elul 5786

Kultur

Einladung zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2026 unter dem Motto »Liebe«

Beginn 10:00 Uhr:

»An der frischen Luft«
10:00 Uhr
Rundgang am Alten Israelitischen Friedhof
an der Thalkirchner Straße mit Ellen Presser
bereits ausgebucht

Voranmeldung für weitere Führung am
So, 25. Oktober (mit Rückbestätigung) per
E-Mail unter karten@ikg-m.de (Stichwort: Ende Sommerzeit)


»Auf jüdischen Spuren durch die Münchner Altstadt«

mit Chaim Frank
11:00 Uhr
Begrenzte Teilnehmerzahl. Beitrag 10 Euro.
Voranmeldung unter karten@ikg-m.de (Stichwort: Stadtführung)
4.09. – Treffpunkt wird mit Rückbestätigung mitgeteilt.

»Die Synagoge Ohel Jakob« (Zelt Jakobs)
von vielen Seiten«
Referentin: Dinah Zenker
Vortrag mit Besichtigung, Einlass am Synagogenportal,
ohne Voranmeldung
13:00 Uhr (Einlass ab 12:30 Uhr)
15:00 Uhr (Einlass ab 14:30 Uhr)
Beitrag 5 Euro.

Bücher- und CD-Flohmarkt
12:00 – 17:00 Uhr

»Liebe geht auch durch den Magen«
Jüdische koschere Spezialitäten
im Restaurant Einstein
12:00 – 21:00 Uhr
Tischreservierung unter www.einstein-restaurant.de

Informationen unter (089) 202 400 491
www.ikg-m.de/kulturzentrum/aktuell/

Organisation: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

Mi. 23.09.2026 | 12. Tischri 5787

Kultur

»Briefe an meinen Vater«. Von und mit Konrad Bernheimer

Beginn 19:00 Uhr:

Moderation: Ellen Presser

Konrad Bernheimer stellt das Schicksal seines Vaters Kurt sehr persönlich in den historischen Kontext dessen Lebenszeit: als Sohn des renommierten Kunsthändlers und Antiquitätensammlers Otto Bernheimer, als Bruder, Student der Kunstgeschichte, Emigranten in den venezolanischen Anden und Familienvater. 1954 kommt Konrad mit Mutter und zwei Schwestern zum Großvater nach München – ohne den Vater. Erst viel später erfährt Konrad Bernheimer, inzwischen selbst ein international erfolgreicher Kunsthändler, was mit seinem Vater einst geschah. Aus überlieferten Dokumenten und Familienerinnerungen entwickelt Bernheimer jr. eine Zwiesprache mit dem abwesenden Vater über Scham und Schuld, Liebe und Prägungen und die Last, die einem die Geschichte auferlegt, denn »Erinnerung bedeutet, dass etwas bleibt – auch wenn so vieles verschwunden ist«.

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