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Mi. 27.01.2016 | 17. Schwat 5776
Beginn 09:00„Jugendliche im Holocaust. Tag der Quellen“ im Münchner Volkstheater
Von 9 bis 14:30 Uhr am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.
Das Münchner Volkstheater öffnet am Mittwoch 27. Januar 2016 nun zum dritten Mal seine Türen, um an das Schicksal jüdischer Kinder und Jugendlicher im Holocaust zu erinnern. An diesem Tag veranstalten wir gemeinsam mit dem Bayerischen Fernsehen, dem Institut für Zeitgeschichte und 18 Münchner Schulen den Tag der Quellen. Das Volkstheater und der Bayerische Rundfunk laden zu diesem Lesetag „Jugendliche im Holocaust. Tag der Quellen“ ein. Moderiert wird der „Tag der Quellen“ von Özlem Sarikaya (BR).
Zeitplan für „Tag der Quellen“:
09:00 Uhr Asam Gymnasium
09:15 Uhr Carl-Orff-Gymnasium Unterschleißheim
09:30 Uhr Mittelschule an der Guardinistraße
09:45 Uhr Theresia-Gerhardinger-Mädchenrealschule
15 Minuten Pause
10:15 Uhr Realschule Gut Warnberg
10:30 Uhr Käthe-Kollwitz-Gymnasium
10:45 Uhr Nymphenburger Schulen
11:00 Uhr Elsa-Brändström-Gymnasium
11:15 Uhr Graf Rasso-Gymnasium Fürstenfeldbruck
15 Minuten Pause
11:45 Uhr Otto-von-Taube-Gymnasium
12:00 Uhr Wittelsbacher Gymnasium
12:15 Uhr Wilhelm-Busch-Realschule
12:30 Uhr Willi-Graf-Gymnasium
12:45 Uhr Joseph-von Fraunhofer-Realschule
15 Minuten Pause
13:15 Uhr Adolf-Weber-Gymnasium
13:30 Uhr Maria-Ward-Mädchenrealschule
13:45 Uhr Humboldt-Gymnasium
14:00 Uhr Anita-Augspurg-Berufsoberschule
(Stand 15.1.; Änderungen vorbehalten)
Der Eintritt zum „Tag der Quellen“ ist frei.
Die Türen des Theaters sind den ganzen Tag geöffnet, Sie können mit Ihren Klassen jederzeit kommen. Um sicher zu gehen, dass Sie und Ihre Schüler und Schülerinnen im Theatersaal Platz finden, möchte ich Sie bitten, sich bei der Theaterkasse telefonisch unter 089 523 46 55 oder per Email kasse@muenchner-volkstheater.de für das gewünschte Zeitfenster anzumelden.
Im Anschluss findet um 20 Uhr die „Gespräche gegen das Vergessen“ statt.
Am selben Abend um 20 Uhr veranstaltet das Münchner Volkstheater in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk zum siebten Mal die „Nacht der Zeitzeugen“, in diesem Jahr unter dem neuen Titel Gespräche gegen das Vergessen (Eintritt 10 Euro/ ermäßigt 5 Euro).
Das Thema des Abends ist Antisemitismus damals und heute. Antisemitismus, die Feindschaft gegenüber Juden, gehört zu den ältesten und hartnäckigsten Vorurteilskomplexen. Er geht bis ins frühe Mittelalter zurück und ist leider hoch aktuell, wie jüngste Fälle zeigen.
Prof. Andreas Bönte (BR), der die Sendung moderiert, hat mit Charlotte Knobloch, Michael Wolffsohn und Meron Mendel hochkarätige Gäste eingeladen. Sie diskutieren aus Ihrer jeweiligen Sicht als Zeitzeugin, Wissenschaftler und als Leiter der Anne Frank Begegnungsstätte in Frankfurt das Thema Antisemitismus damals und heute.
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Mo. 15.06.2026 | 30. Siwan 5786
Kultur
Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom: „Wie nennt Ihr dieses Land hier? Unter Siedlern“
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Mit Fotos von Isi Tenenbom
Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr
Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«, war er allein unter Juden, Amerikanern, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten, politisch engagierten Siedlern, antizionistischen Charedim, mit Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben, mit Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.
Je mehr Gespräche er führte, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« Weiterlesen »
Mi. 17.06.2026 | 2. Tamusz 5786
Kultur
Scholem-Alejchem-Vortrag: „ביכער פֿאַר אַלע“ – „Bücher für alle – populäre jiddische Literatur in Osteuropa, 1860 – 1914“
Beginn 18:15Scholem-Alejchem-Vortrag in ondenk fun Evita Wiecki s“l
Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:15 Uhr
Vortrag in jiddischer Sprache
- Begrüßung: Prof. Dr. Martina Niedhammer
- Einführung: Dr. Dasha Vakhrushova
Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der jiddische Buchmarkt in Osteuropa neben traditionell-religiöser chassidischer Literatur immer mehr auch von weltlichen Publikationen geprägt. Diese neuen Texte richteten sich an ein breiteres jiddischsprachiges Lesepublikum, das tatsächlich großes Interesse an den neuen Formen und Inhalten zeigte. In dieser Zeit erschienen auch die ersten jiddischen Zeitungen, ein erschwingliches und leicht zugängliches Mittel der Verbreitung allgemeinen Wissens und aufklärerischer Ideen. Allmählich wurden diese Zeitungen zu einer wichtigen Bühne für literarische Werke unterschiedlichster Qualität. Der Vortrag möchte die große Bandbreite jiddischer Publikationen aufzeigen, zu denen jiddische Leser von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Zugang hatten, und stellt eine repräsentative Auswahl dieser Werke vor. Dazu gehören belletristische Werke diverser Genres und Stilrichtungen von verschiedener Qualität, darunter die sogenannte shund-literatur [Trivialliteratur] sowie populärwissenschaftliche Werke, die auf die Bedürfnisse der osteuropäischen jiddischen Leserschaft zugeschnitten waren. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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