Kultur
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31. Mai 2022
Jüdische Leben. Berichte aus 4000 Jahren
Buchpräsentation
Mittwoch, 22. Juni 2022, 19 Uhr
Mit Autor Lutz van Dijk
Vier Jahrtausende, zusammengefasst auf 200 Seiten – Lutz van Dijks Werk »Jüdische Leben« ist eine kompakte und zugleich umfassende Übersicht über die Geschichte des Judentums. Wie lebten Juden vor Tausenden und Hunderten von Jahren, und was beschäftigt sie heute? Wie kam es, dass König David Jerusalem zur Hauptstadt seines Reiches machte, und wie gelang es Esther, der Königin von Persien, das jüdische Volk im Land zu schützen? Wie wurde aus dem kleinen Talmud-Schüler Moses Mendelssohn ein großer Aufklärer? Und was bedeutet es, im heutigen Deutschland als Mensch jüdischen Glaubens zu leben? Von Abrahams Zeiten bis zum aktuellen Nahost-Konflikt: In diesem Buch stehen die Geschichten von Menschen im Mittelpunkt, die heute wie damals Wege suchten, ein erfülltes, sinnvolles Leben zu führen.
Lutz van Dijk: »Jüdische Leben. Berichte aus 4000 Jahren.« Ab 15 Jahren. Mit Illustrationen von Renate Schlicht. Aktualisierte und erweiterte Ausgabe. € 28,-. ISBN 978-3-7632-7283-9
Dr. Lutz van Dijk geboren 1955 in Berlin, war Lehrer in Hamburg, bevor er im Rahmen seiner Promotion längere Zeit in England, den USA und Israel verbrachte.

Lutz van Dijk © privat
Danach arbeitete er mehrere Jahre im Anne Frank Haus in Amsterdam und in Kapstadt. Er veröffentlichte zahlreiche Jugendbücher, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden und für die er vielfach prämiert wurde. 2003 verfasste er: »Der Attentäter: Hintergründe der Pogromnacht 1938: die Geschichte von Herschel Grynszpan«, cbj München.
Eintritt: 5,00 Euro. Schüler, Studenten und Münchenpass-Inhaber frei
Anmeldung erforderlich: (089) 20 24 00-491 oder karten@ikg-m.de
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

© Büchergilde
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Aktuelle Veranstaltungen
Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786
Kultur
„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr
Moderation: Ellen Presser
Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.
Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »
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