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13. März 2012

Internationale Wochen gegen Rassismus

Während der Internationalen Wochen gegen Rassismus sind bundesweit in den kommenden 14 Tagen mehr als 1.100 Veranstaltungen geplant. Aktionen sind in 300 Städten angemeldet, wie der Vorsitzende des Interkulturellen Rates, Jürgen Micksch, am 12. März 2012 in Frankfurt sagte. Das sei die höchste Zahl in ganz Europa und bedeute gegenüber 2011 einen Anstieg um rund 30 Prozent. Vertreter aus Politik, Gesellschaft, Sport, Wirtschaft und der Gewerkschaften warben für ein langfristiges Engagement gegen Diskriminierung im Alltag.

„Menschen werden nicht als Rassisten geboren“, betonte Micksch. Das große Engagement der Zivilgesellschaft sei auch eine Antwort auf die Morde der Zwickauer Terrorzelle. „Offensichtlich wollen die Menschen Zeichen setzen“, sagte er. Dazu finden in den nächsten 14 Tagen landesweit zahlreiche Konzerte, Kundgebungen, Kurse und Gesprächsrunden statt.

Die Aktionen während der Internationalen Wochen gegen Rassismus finden von 12. bis 25. März statt.

Weitere Informationen unter internationale-wochen-gegen-rassismus.de.

Das Programm(heft) mit den Veranstaltungen in München erhalten Sie hier (1 MB, PDF) oder bei der Antidiskriminierungsstelle für Menschen mit Migrationshintergrund (AMIGRA) der Landeshauptstadt München.

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 30.11.2025 | 10. Kislew 5786

Kultur

„Das Sterben der Demokratie“: Ein Abend mit Richard C. Schneider und Peter R. Neumann

Beginn 18:00

Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 30. November 2025, 18 Uhr

Moderation: Shahrzad Eden Osterer (Bayerischer Rundfunk)

Weltweit gewinnen Rechtspopulisten massiv an Unterstützung und gefährden die liberale Demokratie. Peter R. Neumann, einer der international renommiertesten Extremismus-Experten, und der vielfach ausgezeichnete Journalist und Dokumentarfilmer Richard C. Schneider haben sich unter anderem in Ungarn, Frankreich, den Niederlanden, Italien und den USA umgesehen. Ihre augenöffnende Recherche (Rowohlt Berlin) zeigt wie unter einem Brennglas, welcher Gefahr Deutschland gegenübersteht. Weiterlesen »

Mi. 03.12.2025 | 13. Kislew 5786

Kultur

„Vom Überleben ins Leben“: Eine jüdische Biografie im München der Nachkriegszeit mit Roman Haller

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 3. Dezember 2025, 19 Uhr

Vorstellung der Autobiografie von Roman Haller

Moderation: Shahrzad Osterer (BR)

Roman Haller erzählt von seiner Geburt 1944 in einem Waldversteck in Polen, vom Aufwachsen in Deutschland, einem Land, das seine Eltern ermordet hätte, wenn es ihrer in der NS-Zeit habhaft geworden wäre, vom jüdischen Alltag zwischen Schwarzmarkt und Schulbank, Davidstern und Lederhose. Mit Humor schildert er, wie das Leben trotz allem weiterging und wie er seinen Platz im München der Nachkriegszeit fand. Weiterlesen »

Do. 04.12.2025 | 14. Kislew 5786

Kultur

„Schweigend stand sie vor der geschlossenen Tür“ – Zwiesprache mit Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer

Beginn 19:00

Lesung und Gespräch
Donnerstag, 4. Dezember 2025, 19 Uhr

Die Schriftstellerin Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer, ihre Übersetzerin, unterhalten sich auf Hebräisch und Deutsch über Shalevs vorletzten Roman »Schicksal«.

Lesung in hebräischer und deutscher Sprache

Moderation und Übersetzung des Zwiegesprächs: Anne Birkenhauer Weiterlesen »

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