Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Mo. 29.02.2016 | 20. Adar I 5776

Beginn 19:30

Idan Raichel live im Muffatwerk – Piano Concert & Guests presenting his new album „At the edge of the beginning“

Idan Raichel kehrt mit dem neuen Album zu seinen Anfängen und Wurzeln zurück.

Mit „At the Edge of the Beginning“ setzt sich die internationale Ikone mit den unterschiedlichen Lebenszyklen, menschlichen Beziehungen und persönlichem Neubeginn auseinander.

Die letzten zwölf Jahre waren für den Pianisten, Liedermacher und Produzenten wie ein Wirbelsturm. 2003 wurde Raichel von den Bühnen Israels in den Ruhm katapultiert, als er mit seinem Titel “Bo’ee,” mit einer zauberhaften Mischung aus äthiopischen Stimmen und sattem Weltpop den Durchbruch schaffte und weltweit das Radio im Sturm eroberte. Beinahe über Nacht wurde „The Idan Raichel Project“, ein Kollaborationsprojekt von mehr als 95 Musikern mit verschiedenen kulturellen Hintergründen, zu einer der meistverkauften Bands und einem Symbol für die Macht der Musik, Menschen zusammenzubringen. Es folgte eine Reihe von Hits und die Fans wurden immer zahlreicher.

Die vorherigen Alben von „The Idan Raichel Project“ waren anspruchsvolle Projekte, deren Produktion Jahre in Anspruch nahm. Es waren Dutzende von Gastmusikern mit verschiedenen kulturellen und geographischen Wurzeln sowie einer großen Bandbreite von Sprachen und musikalischen Einflüssen beteiligt. „At the Edge of the Beginning“ wurde über einen Zeitraum von drei Monaten im Keller seiner Eltern aufgenommen. „Ich habe diesen Ort ausgesucht, weil es das Umfeld ist, an dem ich als Kind und Musiker begonnen habe. Ich dachte, es wäre ein guter Ort, um eine Vorstellung von Familie zu bekommen. Denn hier habe ich mich sicher gefühlt und alles war noch sehr unschuldig.“

Es ist eine für Raichel ungewöhnliche Arbeit, die vorwiegend aus sanften Liedern mit unaufdringlichen Melodien und Arrangements besteht. „Dieses Album war für mich ein Weg zur Selbstfindung, um mich mit der Tatsache auseinanderzusetzen, dass ich jetzt Teil einer eigenen Familie bin,“ bemerkt Raichel. „Ich bin jetzt nicht mehr nur für mich selbst, sondern auch für meine Töchter da.“

Auch wenn „At the Edge of the Beginning“ nicht bedeutet, dass Raichel „The Idan Raichel Project“ aufgegeben hat, freut er sich auf die Gelegenheit, sich auf das Wesentliche der musikalischen Ausdrucksform zu reduzieren. „Ich hoffe, dass mir dieses Album ermöglicht, nur mit einem Klavier die Bühne zu betreten und dem Publikum Geschichten und inspirierende Gedanken zu erzählen und einfach Lieder zu singen.“

Idan Raichel wird im Frühjahr 2016 mit seinem Quartett auf die europäischen Bühnen zurückkehren.

Konzert im Muffatwerk: www.muffatwerk.de

„Manchmal muss man zu den einfachen Dingen des Lebens zurückkehren.“ So sinniert Idan Raichel, wenn er nach den Beweggründen hinter seinem neuen Album „At the Edge of the Beginning“ gefragt wird. Dieses Album, das am 22. Januar 2016 von Cumbancha veröffentlicht wird, symbolisiert für den weltweit bekannten Musiker eine Wendung nach Innen und ermöglicht ihm, eine Bilanz der Vergangenheit zu ziehen. Er denkt über die Liebe, das Leben und die Familie nach und überlegt, was in den nächsten Jahren wirklich wichtig für ihn sein wird.

Seit er inzwischen Vater von zwei Töchtern wurde, hat sich Raichel auf sein Privatleben konzentriert. Er rasierte sogar sein Markenzeichen, die Dreadlocks, ab. Dieser Schritt verkörpert auch äußerlich für Idan Raichel einen Neuanfang.

Tour 2016
19.2.16 Moods Zürich
20.2.16 Konzerthaus Wien
21.2.16 Melkweg Amsterdam
22.2.16 Lido Berlin
23.2.16 Barbican London
24.2.16 New Morning Paris
25.2.16 New Morning Paris
27.2.16 Treibhaus Innsbruck
29.2.16 Muffathalle/Ampere München
01.3.16 Karlstorbahnhof Heidelberg
02.3.16 Jazzhaus Freiburg
03.3.16 Sala Caracol Madrid
05.3.16 Pavillon Hannover

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September 2026 | Elul-Tischri | « »

Aktuelle Veranstaltungen


Mi. 23.09.2026 | 12. Tischri 5787

Kultur

»Briefe an meinen Vater«. Von und mit Konrad Bernheimer

Beginn 19:00 Uhr:

Moderation: Ellen Presser

Konrad Bernheimer stellt das Schicksal seines Vaters Kurt sehr persönlich in den historischen Kontext dessen Lebenszeit: als Sohn des renommierten Kunsthändlers und Antiquitätensammlers Otto Bernheimer, als Bruder, Student der Kunstgeschichte, Emigranten in den venezolanischen Anden und Familienvater. 1954 kommt Konrad mit Mutter und zwei Schwestern zum Großvater nach München – ohne den Vater. Erst viel später erfährt Konrad Bernheimer, inzwischen selbst ein international erfolgreicher Kunsthändler, was mit seinem Vater einst geschah. Aus überlieferten Dokumenten und Familienerinnerungen entwickelt Bernheimer jr. eine Zwiesprache mit dem abwesenden Vater über Scham und Schuld, Liebe und Prägungen und die Last, die einem die Geschichte auferlegt, denn »Erinnerung bedeutet, dass etwas bleibt – auch wenn so vieles verschwunden ist«.

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Sa. 17.10.2026 | 6. Cheschwan 5787

Kultur

Zum 27. Mal: »Die lange Nacht der Münchner Museen

Beginn 20:30 Uhr:

Beitrag der IKG München und Oberbayern

Auf einen Blick:

Vorträge (je 30 Min.)
20:30 Uhr Dinah Zenker
22:00 Uhr Ellen Presser

Konzerte des Synagogenchors »Schma Kaulenu«
unter Leitung von David Rees
21:15 Uhr und 22:30 Uhr (ca. 30 Min.)

Eine Synagoge, wörtlich Ort der Zusammenkunft (zum Gebet), ist von zentraler Bedeutung für jüdisches Leben. Der Vortrag erläutert, woher der Name »Ohel Jakob kommt, ferner architektonische Besonderheiten und die Rolle der Musik.

Musikalische Begleitung: Luisa Pertsovska

Veranstaltungsort: Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum bietet koschere Köstlichkeiten.

Das Ticket kostet 20 Euro und berechtigt zum Eintritt in über 100 beteiligte Häuser.

Weitere Informationen unter www.muenchner.de und www.ikg-m.de

So. 18.10.2026 | 7. Cheschwan 5787

Kultur

»Shvayg Mayn Harts«. Jiddische Lieder aus der goldenen Ära des New Yorker Yiddish Theatre

Beginn 17:00 Uhr:

Sasha Lurje & Roman Grinberg – Gesang
Shvayg Mayn Harts Orchestra
Dirigent: Michael Alexander Willens

Mit „Shvayg Mayn Harts“ erfüllt sich Michael Alexander Willens einen lang gehegten persönlichen Traum: die Musik seiner beiden Großväter Alexander Olshanetsky und
Herman Yablokoff wieder auf die Bühne zu bringen. Beide gehörten zu den prägenden Persönlichkeiten des jiddischen Theaters in New York.
Als Komponisten, Sänger und Bühnenstars schufen sie Lieder, die weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus bekannt wurden und bis heute zum Schatz des jiddischen Musiktheaters zählen. Werke wie „Papirosn“, „Mayn Shtetele Belz“, „Hopkele“ oder „Ikh hob dikh tsufil lib“ erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Heimweh und Hoffnung, von den Erinnerungen an die alte Heimat und vom Traum eines neuen Lebens in Amerika.
Gemeinsam mit dem eigens gegründeten „Shvayg Mayn Harts Orchestra“ lässt Michael Alexander Willens diese musikalische Welt neu aufleben. Mit Sasha Lurje und Roman Grinberg, der auch für die Orchesterarrangements verantwortlich zeichnet, stehen zwei der führenden Stimmen der internationalen jiddischen Musikszene auf der Bühne. Sie führen durch ein Programm voller Emotionen, Humor und Lebensfreude und schlagen eine Brücke von den Anfängen des jiddischen Theaters in Osteuropa bis zu seiner Blütezeit in New York.

Voranmeldung erforderlich möglichst bis 7. Oktober unter: festkonzert@ikg-m.de

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