Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Kultur

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Do. 10.10.2019 | 11. Tischri 5780

Beginn 19:00

Filmvorführung »The Optimists«

Filmvorführung

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 19 Uhr

»The Optimists« (Israel 2018, 54 Minuten)
Regie
: Eliezer Yaari; Kamera: Ronen Mayo & Asher Ben Yair; Sprecherin: Mandy Patinkin; Produzentin: Irit Ambar
Hebräisch mit englischen Untertiteln

Der arabische Israeli Dr. Tariq Abu Hammad zog mit seiner ganzen Familie aus einem Dorf in der Nähe Jerusalems in den Kibbuz Ketura in der Arava. Dort leitet der Chemiker das Institut für Umweltstudien. Die Studenten kommen aus Israel, den palästinensischen Gebieten und Jordanien. Das Motto lautet: Die Natur kennt keine Grenzen.

Der Regisseur und israelische Fernsehjournalist Eliezer Yaari stellt auch die Bewohner des Kibbuz vor, die einst aus den Niederlanden, Russland oder den USA nach Israel kamen. Gegründet wurde dieser Kibbuz von Pionieren aus New York. Bis heute hat man sich die sozialistischen Wurzeln bewahrt, zahlt den Bewohnern einen Einheitslohn von 1.500 Schekel und wirtschaftet recht erfolgreich. Einen Traum möchten sich die Bewohner des Kibbuz noch erfüllen: Israel wirklich pluralistisch zu gestalten.

Szene aus dem Film »The Optimists« © Eliezer Yaari

Szene aus dem Film »The Optimists« © Eliezer Yaari

Hat solcher Optimismus Zukunft?

Eintritt: 5,- Euro (Schüler, Studenten und Münchenpass-Inhaber frei)

Anmeldung: (089) 20 24 00-491 oder karten@ikg-m.de

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

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Juni 2024 | Ijar-Siwan | « »

Aktuelle Veranstaltungen


Mi. 19.06.2024 | 13. Siwan 5784

Kultur

Moses Mendelssohn, Gotthold Ephraim Lessing, Immanuel Kant und die Erziehung des Menschengeschlechts

Beginn 19:00

Vortrag von R. Prof. emer. Dr. Dr. h.c. Daniel Krochmalnik
Ein Beitrag der Reihe „Die Umkehr des Denkens. 300 Jahre Immanuel Kant“

Mittwoch, 19. Juni 2024, 19 Uhr

Anfang der 80er Jahre des 18. Jahrhunderts erscheinen in dichter Folge drei grundlegende Texte: „Die Erziehung des Menschengeschlechts“ von Gotthold Ephraim Lessing (1780), „Jerusalem oder Religiöse Macht und Judentum“ von Moses Mendelssohn (1783) und „Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht“ von Immanuel Kant (1784). Darin behandelt das Dreigestirn der deutschen Aufklärung das Problem des Fortschritts der Menschheit. Lessing ist davon überzeugt, Mendelssohn ist skeptisch, Kant formuliert die Bedingungen der Möglichkeit. Die Verfasser nehmen auch Bezug aufeinander und ihr kontroverses Gespräch ist für die Geschichtsphilosophie bis heute von grundlegender Bedeutung. Weiterlesen »

Mi. 26.06.2024 | 20. Siwan 5784

Kultur

„Was habe ich mit Juden gemeinsam?“ – Franz Kafkas Identitäten

Beginn 19:00

Reiner Stach in Zwiesprache mit Franz Kafka
Ein Beitrag zum 100. Todestag von Franz Kafka (1883 – 1924)

Mittwoch, 26. Juni 2024, 19 Uhr

Kafkas Werke beschreiben eine Welt, in der nichts verlässlich ist, in der sich Ordnung immerzu auflöst und das Vertrauteste plötzlich fremd werden kann. Wir wissen heute, dass dies keine Vision war, sondern gelebte Erfahrung. Kafka wuchs auf in einem Spannungsfeld zwischen Deutschen und Tschechen, zwischen orthodoxem, liberalem und zionistisch gesinntem Judentum, in dem die Frage der Identität fortwährend neu verhandelt wurde. Hinzu trat eine unglückliche familiäre Konstellation, die Kafka in die Rolle eines sozialen Zaungasts drängte. Gibt es überhaupt eine menschliche Gemeinschaft, so fragte er sich, zu der ich im tiefsten Sinn des Wortes „gehöre“? Weiterlesen »

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