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Mi. 17.07.2013 | 10. Aw 5773
Beginn 18:00Feierliche Präsentation: Michaela Rychlá, M.A. Emunat Jissra’el – Der Glaube Israels. Ein Lehrbuch für Schule und Familie
Dieses Lehrwerk wird bereits jetzt zu Recht als eine lang erwartete Pionierarbeit auf dem Sektor der religiösen Bildung der jüdischen Jugend bezeichnet. Es widmet sich den wichtigsten Bereichen des traditionellen Wissens über das Judentum.
Die Autorin bearbeitete die Themen im Hinblick auf die geistigen Fähigkeiten der Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren. Ihre langjährige Erfahrung in der täglichen Arbeit mit unzähligen Schülern lässt den Leser spüren, dass der Leitfaden nicht nur der Vermittlung des Wissens dient, sondern auch das Erwecken der Liebe und der Hingabe an die jüdische Tradition das Ziel der Bücher ist. Vom Konzept der Lehrbücher fühlen sich auch Eltern angesprochen.
In den drei Bänden werden folgende Themenbereiche bearbeitet:
- das jüdische Gebet; die Feiertage und ihr Brauchtum
- die Tora – ihre zentralen Wochenabschnitte; die jüdische Bibel TaNa“CH
- Einführung in das rabbinische Schrifttum – die Mischna und der Talmud
- die Fastentage, Trauer- und Gedenktage Israels
- Geschichte Israels in der biblischen Zeit, im Altertum, Mittelalter und im 20. Jh.
- berühmte Persönlichkeiten der Bibel und große Gelehrte
Ein großes Anliegen der Autorin ist es, den jungen Menschen eine Orientierung in der Zeit des Erwachsenwerdens zu geben. Deshalb werden bejahend, aber auch kontrovers Themen wie die Schöpfung und ihre Bewahrung, die Liebe im Judentum und die Beziehung des Judentums zum Christentum und Islam behandelt. Aufgaben und Übungen regen Wiederholung sowie Reflexion an.
Feierliche Präsentation der gerade erschienen drei Bände:
Mittwoch, 17. Juli 2013, 10. Aw 5773, 18 Uhr
im Lichthof des Luitpold-Gymnasiums, Seeaustr. 1, München
Autorin im Gespräch – Moderation Dr. Ittai J. Tamari und Dr. Stanislav Skibinski /Jewish Agency
Judentum für Schüler
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Aktuelle Veranstaltungen
So. 06.09.2026 | 24. Elul 5786
Kultur
»Nicht«. Ein Abend mit Dror Mishani
Beginn 17:00 Uhr:Buchpräsentation und Gespräch zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur
Moderation: Richard C. Schneider (Journalist und Sachbuchautor)
Lesung: Robert Dölle (Residenztheater)
Sprachen: Englisch & Deutsch (mit einer Lesekostprobe auf Hebräisch)
Ursprünglich erwartete das IKG-Kulturzentrum den Schriftsteller Dror Mishani bereits im Juni 2025 zur Vorstellung von »Fenster ohne Aussicht. Tagebuch aus Tel Aviv«, entstanden nach dem 7. Oktober 2023. Der am 13. Juni 2025 ausgebrochene israelisch-iranische Zwölftagekrieg machte diese Einladung zunichte.
Inzwischen hat Dror Mishani einen neuen Roman vollendet mit dem Titel »Nicht«. Es geht darin um Liebe: die zwischen Mann und Frau, Lebende und Erinnerte, Künstlerin und Musik, Mensch und Tier. Kann eine Lüge eine Liebe retten? Oder gewinnt das Zerstörerische darin die Oberhand? Dror Mishani ist ein Meister der Charakterstudie und weit mehr als ein Krimiautor. Er sagt: »Ich habe angefangen, Kriminalromane zu schreiben, um die Wahrheit menschlicher Gewalt zu dokumentieren und den Versuch zu unternehmen, sie zu verstehen«.
So. 06.09.2026 | 24. Elul 5786
Kultur
Einladung zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2026 unter dem Motto »Liebe«
Beginn 10:00 Uhr:»An der frischen Luft«
10:00 Uhr
Rundgang am Alten Israelitischen Friedhof
an der Thalkirchner Straße mit Ellen Presser
bereits ausgebucht
Voranmeldung für weitere Führung am
So, 25. Oktober (mit Rückbestätigung) per
E-Mail unter karten@ikg-m.de (Stichwort: Ende Sommerzeit)
»Auf jüdischen Spuren durch die Münchner Altstadt«
mit Chaim Frank
11:00 Uhr
Begrenzte Teilnehmerzahl. Beitrag 10 Euro.
Voranmeldung unter karten@ikg-m.de (Stichwort: Stadtführung)
4.09. – Treffpunkt wird mit Rückbestätigung mitgeteilt.
»Die Synagoge Ohel Jakob« (Zelt Jakobs)
von vielen Seiten«
Referentin: Dinah Zenker
Vortrag mit Besichtigung, Einlass am Synagogenportal,
ohne Voranmeldung
13:00 Uhr (Einlass ab 12:30 Uhr)
15:00 Uhr (Einlass ab 14:30 Uhr)
Beitrag 5 Euro.
Bücher- und CD-Flohmarkt
12:00 – 17:00 Uhr
»Liebe geht auch durch den Magen«
Jüdische koschere Spezialitäten
im Restaurant Einstein
12:00 – 21:00 Uhr
Tischreservierung unter www.einstein-restaurant.de
Informationen unter (089) 202 400 491
www.ikg-m.de/kulturzentrum/aktuell/
Organisation: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Mi. 23.09.2026 | 12. Tischri 5787
Kultur
»Briefe an meinen Vater«. Von und mit Konrad Bernheimer
Beginn 19:00 Uhr:Moderation: Ellen Presser
Konrad Bernheimer stellt das Schicksal seines Vaters Kurt sehr persönlich in den historischen Kontext dessen Lebenszeit: als Sohn des renommierten Kunsthändlers und Antiquitätensammlers Otto Bernheimer, als Bruder, Student der Kunstgeschichte, Emigranten in den venezolanischen Anden und Familienvater. 1954 kommt Konrad mit Mutter und zwei Schwestern zum Großvater nach München – ohne den Vater. Erst viel später erfährt Konrad Bernheimer, inzwischen selbst ein international erfolgreicher Kunsthändler, was mit seinem Vater einst geschah. Aus überlieferten Dokumenten und Familienerinnerungen entwickelt Bernheimer jr. eine Zwiesprache mit dem abwesenden Vater über Scham und Schuld, Liebe und Prägungen und die Last, die einem die Geschichte auferlegt, denn »Erinnerung bedeutet, dass etwas bleibt – auch wenn so vieles verschwunden ist«.
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
