Jugend
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20. Oktober 2011
Familienseminar für junge Familien in Natz
Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland führt für junge jüdische Familien auch in diesem Winter wieder ein Familienseminar durch. Dieses findet parallel zu den Winterferienlagern in der Zeit von Donnerstag, dem 22.12.2011 bis Dienstag, dem 03.01.2012 in Natz, Italien statt.
Das Familienseminar bietet außer dem Freizeitangebot inkl. Skilaufen die Möglichkeit, an diversen Workshops und Shiurim zu religiösen Themen teilzunehmen. Es richtet sich an junge Familien, die Mitglieder der Jüdischen Gemeinden sind, wobei das Alter der Eltern bis 50 Jahre begrenzt ist und das Alter der Kinder bis einschließlich 9 Jahre.
- Der Selbstkostenbeitrag pro Erwachsenen beträgt Euro 400,–
- Kinder bis zu 2 Jahren sind kostenfrei
- Kinder ab 3 Jahre bis 6 Jahre zahlen Euro 250,–
- Kinder ab 7 Jahre bis 9 Jahre zahlen Euro 350,–
Der Selbstkostenbeitrag beinhaltet den Aufenthalt in Italien, sowie die An- und Abreise von München nach Natz und zurück. Wir reservieren die Plätze für die Fahrt von München nach Natz und zurück. Die genauen Reisedaten erhalten Sie mit der Bestätigung.
Die Anreise vom Wohnort nach München und zurück muss von den Teilnehmern selbst organisiert werden. Die Kosten für die Reise vom Wohnort nach München und zurück mit der Deutschen Bahn, 2. Klasse, werden von der ZWST unter Vorlage der Originalbelege erstattet. Taxispesen werden nicht erstattet.
Die Teilnahme an einem Skikurs ist freiwillig. Die Kosten für das Ausleihen der Skier, Skipass und Skikurs belaufen sich auf Euro 150,– pro Person (egal welchen Alters). Diese Kosten sind vom Teilnehmer direkt vor Ort zu zahlen. Um die Planung der Skilehrer vornehmen zu können, bitten wir unbedingt darum, auf dem beiliegenden Anmeldeformular anzugeben, wer an dem Skikurs teilnehmen möchte.
Die ZWST bittet darum, das ärztliche Attest für jeden Teilnehmer vom Arzt ausfüllen und unterschreiben zu lassen. >> Ärztliche Bescheinigung
Die Anmeldung erfolgt über die zuständige Jüdische Gemeinde. In München: Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern.
Anmeldeschluss für die Gemeinden bei der ZWST ist Donnerstag, der 24. November 2011.
Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl sehr begrenzt ist. Erst mit unserer Bestätigung nach Anmeldeschluss ist die Teilnahme möglich.
Bitte beachten Sie, dass nach erfolgter Anmeldung eine Stornierung ab dem 01.12.2011 mit Gebühren in Höhe von 50 % des Reisepreises verbunden ist.
Die ZWST bittet die Gemeinden, bei der Anmeldung eine Anzahlung in Höhe von 50 % des Reisepreises anzunehmen. Wir empfehlen den Teilnehmern den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung.
Teilnehmer mit einem ausländischen Pass müssen sich die Informationen für ein eventuell notwendiges Visum selbst einholen. Bei den Teilnehmern mit ausländischen Pässen, die von der Visumspflicht befreit sind, muss der Pass noch mindestens 6 Monate gültig sein und eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland enthalten.
Anmeldeformular
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Aktuelle Veranstaltungen
So. 06.09.2026 | 24. Elul 5786
Kultur
»Nicht«. Ein Abend mit Dror Mishani
Beginn 17:00 Uhr:Buchpräsentation und Gespräch zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur
Moderation: Richard C. Schneider (Journalist und Sachbuchautor)
Lesung: Robert Dölle (Residenztheater)
Sprachen: Englisch & Deutsch (mit einer Lesekostprobe auf Hebräisch)
Ursprünglich erwartete das IKG-Kulturzentrum den Schriftsteller Dror Mishani bereits im Juni 2025 zur Vorstellung von »Fenster ohne Aussicht. Tagebuch aus Tel Aviv«, entstanden nach dem 7. Oktober 2023. Der am 13. Juni 2025 ausgebrochene israelisch-iranische Zwölftagekrieg machte diese Einladung zunichte.
Inzwischen hat Dror Mishani einen neuen Roman vollendet mit dem Titel »Nicht«. Es geht darin um Liebe: die zwischen Mann und Frau, Lebende und Erinnerte, Künstlerin und Musik, Mensch und Tier. Kann eine Lüge eine Liebe retten? Oder gewinnt das Zerstörerische darin die Oberhand? Dror Mishani ist ein Meister der Charakterstudie und weit mehr als ein Krimiautor. Er sagt: »Ich habe angefangen, Kriminalromane zu schreiben, um die Wahrheit menschlicher Gewalt zu dokumentieren und den Versuch zu unternehmen, sie zu verstehen«.
So. 06.09.2026 | 24. Elul 5786
Kultur
Einladung zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2026 unter dem Motto »Liebe«
Beginn 10:00 Uhr:»An der frischen Luft«
10:00 Uhr
Rundgang am Alten Israelitischen Friedhof
an der Thalkirchner Straße mit Ellen Presser
bereits ausgebucht
Voranmeldung für weitere Führung am
So, 25. Oktober (mit Rückbestätigung) per
E-Mail unter karten@ikg-m.de (Stichwort: Ende Sommerzeit)
»Auf jüdischen Spuren durch die Münchner Altstadt«
mit Chaim Frank
11:00 Uhr
Begrenzte Teilnehmerzahl. Beitrag 10 Euro.
Voranmeldung unter karten@ikg-m.de (Stichwort: Stadtführung)
4.09. – Treffpunkt wird mit Rückbestätigung mitgeteilt.
»Die Synagoge Ohel Jakob« (Zelt Jakobs)
von vielen Seiten«
Referentin: Dinah Zenker
Vortrag mit Besichtigung, Einlass am Synagogenportal,
ohne Voranmeldung
13:00 Uhr (Einlass ab 12:30 Uhr)
15:00 Uhr (Einlass ab 14:30 Uhr)
Beitrag 5 Euro.
Bücher- und CD-Flohmarkt
12:00 – 17:00 Uhr
»Liebe geht auch durch den Magen«
Jüdische koschere Spezialitäten
im Restaurant Einstein
12:00 – 21:00 Uhr
Tischreservierung unter www.einstein-restaurant.de
Informationen unter (089) 202 400 491
www.ikg-m.de/kulturzentrum/aktuell/
Organisation: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Mi. 23.09.2026 | 12. Tischri 5787
Kultur
»Briefe an meinen Vater«. Von und mit Konrad Bernheimer
Beginn 19:00 Uhr:Moderation: Ellen Presser
Konrad Bernheimer stellt das Schicksal seines Vaters Kurt sehr persönlich in den historischen Kontext dessen Lebenszeit: als Sohn des renommierten Kunsthändlers und Antiquitätensammlers Otto Bernheimer, als Bruder, Student der Kunstgeschichte, Emigranten in den venezolanischen Anden und Familienvater. 1954 kommt Konrad mit Mutter und zwei Schwestern zum Großvater nach München – ohne den Vater. Erst viel später erfährt Konrad Bernheimer, inzwischen selbst ein international erfolgreicher Kunsthändler, was mit seinem Vater einst geschah. Aus überlieferten Dokumenten und Familienerinnerungen entwickelt Bernheimer jr. eine Zwiesprache mit dem abwesenden Vater über Scham und Schuld, Liebe und Prägungen und die Last, die einem die Geschichte auferlegt, denn »Erinnerung bedeutet, dass etwas bleibt – auch wenn so vieles verschwunden ist«.
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
