Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Kulturzentrum

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Mi. 02.04.2025 | 4. Nissan 5785

Beginn 19:00 Uhr:

»Everybody be cool«

Lesung und Gespräch
mit dem israelischen Schriftsteller Assaf Gavron

Moderation: Günter Keil
Lesung: Armand Presser

 

In einer nicht allzu fernen Zukunft steht eine junge Frau inmitten einer Pandemie in einer virtuellen Schlange vor einem virtuellen Bankschalter, da geschieht das Unglaubliche: ein Banküberfall. Mithilfe von »Eiser«, ihrem KI-gestützten Helfer, versucht sie herauszufinden, was ein Banküberfall überhaupt ist. Doch je weiter sie forscht, desto unklarer wird, was wirklich geschieht – und wie man das zweifelsfrei erkennen kann: die Wirklichkeit. Soviel zum Inhalt der ersten von zwei Erzählungen, mit denen Gavron die Realität seines Heimatlandes auszuloten versucht.

Assaf Gavron, geb. am 21.12.1968 in Arad, wuchs in Jerusalem auf, studierte in London und Vancouver und lebt heute in Tel Aviv. Der Bestsellerautor arbeitet auch als Übersetzer ins Hebräische u. a. von Jonathan Safran Foer, Philip Roth und J. D. Salinger. Ferner schreibt er Songs und singt. Sein jüngster Erzählband erscheint im Luchterhand Verlag (München 2025).

Eintritt 8 Euro, für Schüler, Studenten und Münchenpass-Inhaber freier Eintritt

Anmeldung erforderlich unter: karten@ikg-m.de  oder (089) 202 400-491

Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft und Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München & Obb. mit freundlicher Unterstützung der Botschaft des Staates Israel

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

 

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Februar 2026 | Schwat-Adar I | « »

Aktuelle Veranstaltungen


So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786

Kultur

Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“

Beginn 17:00

Buchvorstellung und Gespräch 
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr

Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom

Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.

Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »

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