Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen DIG-München

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Do. 15.12.2011 | 19. Kislew 5772

Beginn 19:30

Die vierte Moschee

Nazis, CIA und der islamische Fundamentalismus – Lesung und Diskussion mit Ian Johnson.

Als Ian Johnson 2003 eine Londoner Buchhandlung betritt, macht er eine sensationelle und unheimliche Entdeckung: Als wichtigste Moscheen werden Mekka, Jerusalem, Istanbul und eine Moschee in München genannt. Warum München? Welche Moschee? Das islamische Zentrum von München wurde seit dem Dritten Reich und dem Kalten Krieg von Nazis, Agenten, gestrandeten Muslimen, islamistischen Fanatikern, von Akteuren aller Couleurs zum Bollwerk gegen die Sowjetunion aufgerüstet.

Die CIA und andere Geheimdienste spinnen Intrigen, steuern Machtkämpfe und unterstützen radikale Islamisten der Moslembruderschaft – immer hinter dem Rücken der Öffentlichkeit.

Lesung und Diskussion mit Ian Johnson (Journalist, Pulitzer-Preisträger)

Im Jüdischen Museum München, St.-Jakobs-Platz 16

Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Ein ‘Gefühl’, das verbindet: Antisemitismus in einer globalisierten Welt“. Das Gesamtprogramm finden Sie hier.

Eintritt 6 Euro (erm. 3 Euro). Reihenticket für alle Veranstaltungen 30 Euro/erm. 15 Euro. Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.

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April 2026 | Adar II-Nissan | « »

Aktuelle Veranstaltungen


Do. 16.04.2026 | 29. Nissan 5786

Kultur

Spielfilm: „The Survivor“

Beginn 19:00

Spielfilm nach wahren Begebenheiten
Donnerstag, 16. April 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen

Kanada/Ungarn/USA 2021, 129 Min., OF Englisch (Vorführung in deutscher Fassung)
Regie: Barry Levinson; Drehbuch: Justine Juel Gillmer,
Musik: Hans Zimmer; Kamera: George Steel
Darsteller: Ben Foster, Billy Magnussen, Danny DeVito, Vicky Krieps u. v. a.

Der Film beginnt im Jahr 1963 am Strand von Brighton Beach, wo der Boxer Harry Haft (dargestellt von Ben Foster) von Erinnerungen an seine Jugendliebe Leah überwältigt wird. Er wird wie auch die Zuschauer in Flashbacks, zu denen ein Interview mit einem Journalisten beiträgt, noch einmal mit seiner Überlebensgeschichte im KZ Auschwitz – nämlich Schauboxen auf Leben und Tod zur Belustigung der Wachmannschaften – konfrontiert. 1948 emigrierte er und hielt sich in New York mit Boxkämpfen über Wasser. Weiterlesen »

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