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29. November 2011
Deutschland und Israel gemeinsam für den Viktoriasee
Ein Team israelischer und deutscher Experten wird mit kenianischen Agrar- und Wassertechnikern zusammenarbeiten, um das kommerzielle Fischereisystem und die Abwassermechanik im Viktoriasee zu verbessern.
Die Kooperationsvereinbarung für das Projekt hatten Vizeaußenminister Danny Ayalon und der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, bereits bei einem Treffen im Januar unterschrieben.
Viktoriasee hat enorme regionale Bedeutung
Ilan Fluss, Leiter der Strategischen Abteilung bei MASHAV, der Agentur für internationale Zusammenarbeit des Außenministeriums, erklärte, eine erste vorbereitende Reise für das Projekt habe bereits stattgefunden.
„Der regionale Einfluss des Viktoriasees ist sehr groß“, so Fluss. Zwar befinden sich nur fünf bis sechs Prozent des Sees auf kenianischem Gebiet. Doch da seine Fläche insgesamt dreimal so groß ist wie Israel, stellt er für Kenia trotzdem eine wichtige Einkommensquelle dar.
Aus dem deutschen Entwicklungshilfeministerium hieß es, „die Entwicklung trilateraler Kooperationen zwischen Israel und Deutschland mit Partnerländern in Afrika wird unsere Kooperation noch vertiefen und intensivieren. Diese Art von Kooperation ist der Weg in die Zukunft. Moderne Entwicklungspolitik besteht darin, unsere Kräfte zu bündeln und die Stärken der jeweiligen Player zu nutzen.“
Jerusalem Post, 24.11.11/Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ)
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Aktuelle Veranstaltungen
Mi. 13.05.2026 | 26. Ijar 5786
Kultur
„Wir waren die Zukunft. Leben im Kibbuz“ von und mit der Autorin Yael Neeman
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 13. Mai 2026, 19 Uhr
Im jungen Berliner Verlag Altneuland erschien 2025 ein hebräischer Klassiker in deutscher Übersetzung, der die Geschichte der Kibbuz-Bewegung exemplarisch beschreibt.
Yael Neeman wurde 1960 in einem Kibbuz geboren, den ihre aus Ungarn und Wien geflohenen Eltern 1946 mitbegründet hatten. In »Wir waren die Zukunft« öffnet Neeman Einblicke in das kollektivistische Lebenskonzept ihrer Kindheit und Jugend sowie in die ideologische und soziale Welt dieser bedeutenden Ära der israelischen Geschichte. Es entsteht damit ein Porträt dieses Sozialexperiments, mit dessen Hilfe in Israel an einer neuen, utopischen jüdischen Gesellschaft jenseits von Pogromen und Diaspora gearbeitet wurde und wo es heute steht.
Das Gespräch mit Yael Neeman führt ihre Übersetzerin Lucia Engelbrecht. Weiterlesen »
Mi. 20.05.2026 | 4. Siwan 5786
Kultur
„Die neue autoritäre Linke. Eine akute Bedrohung für die demokratische Gesellschaft“ von und mit dem Autor Nicholas Potter
Beginn 19:00Buchpräsentation & Gespräch
Mittwoch, 20. Mai 2026, 19 Uhr
Moderation: Shahrzad Eden Osterer (BR)
Mit seinen Recherchen und Reportagen richtet Nicholas Potter, Journalist und »taz«-Redakteur, einen eindringlichen Weckruf an die demokratische Gesellschaft, gegenüber jeglicher Form autoritären Denkens und politischen Extremismus‘ wachsam und mutig zu sein. Auf Demonstrationen, an Hochschulen, in den sozialen Medien und Subkulturen ist insbesondere nach dem 7. Oktober 2023 eine Radikalisierung am Werke, die andere Meinungen verbal und ihre Vertreter körperlich attackiert. Potter, selbst ins Fadenkreuz dieser Szene geraten, zeichnet ein eindrückliches Bild der neuen autoritären Linken, ihrer Netzwerke und Ideologie. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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