Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen

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So. 09.12.2012 | 25. Kislew 5773

Beginn 18:00

Chanukka auf dem Jakobsplatz

Am 9. Dezember 2012 entzünden wir wieder öffentlich das zweite Licht des Chanukka-Leuchters – begleitet von einem fröhlichen Fest mit prominenten Gästen und koscherem Glühwein.

Alle Jahre wieder steht die fast acht Meter hohe Chanukkia vor der Ohel-Jakob-Synagoge. Sie gilt als einer der größten Chanukka-Leuchter außerhalb Israels und erinnert prachtvoll daran, dass es wieder so weit ist – das Chanukka Fest hat begonnen. Das jüdische Lichterfest findet zum Gedenken an den erfolgreichen Aufstand der jüdischen Makkabäer gegen die Fremdherrschaft statt. Acht Tage lang wird mit Familie und Freunden gefeiert, gesungen und gebetet. Jeden Tag, nach Einbruch der Dunkelheit, wird eine Kerze angezündet. Bis schließlich am achten Tag alle Kerzen brennen. Das Brennen der Lichter hat eine lange Tradition: Laut der Überlieferung wurde nach dem Aufstand ein kleiner Rest Öl im Tempel gefunden, der die Menora, ein Leuchter im Tempel der niemals erlöschen soll, noch brennen ließ.

Durch ein Wunder soll diese Ölmenge acht Tage – bis zur Herstellung neuen reinen Öls – genügt haben. Während des Fests werden deshalb nicht nur die acht Kerzen angezündet, sondern auch in Öl gebackene Speisen, wie Krapfen oder Latkes (Kartoffelpuffer) gegessen. Mit koscherem Glühwein, Kinderpunsch und selbstverständlich Krapfen wird auch im diesem Jahr gefeiert. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Christian Ude, Charlotte Knobloch, Rabbiner Diskin und Rabbiner Arie Folger lädt die Israelische Kultusgemeinde München und Oberbayern die Münchner dazu ein an den St.-Jakobs-Platz zu kommen und an der Entzündung des zweiten Chanukka-Lichts teilzuhaben. Dass die 1,5 Tonnen schwere Chanukkia eigentlich neun Arme hat ist natürlich kein Irrtum – der neunte Arm ist der Lichthalter, mit dem die anderen Kerzen angezündet werden.

Die Israelitische Kultusgemeinde und Chabad Lubawitsch München laden alle Münchnerinnen und Münchner sowie alle Gäste der Stadt
am Sonntag, 9. Dezember 2012, um 18 Uhr
herzlich ein, um zusammen mit Oberbürgermeister Christian Ude sowie weiteren Ehrengästen feierlich das zweite Licht am großen Chanukka-Leuchter zu entzünden.
Feiern Sie mit und erleben Sie unseren Oberbürgermeister Ude in luftigen Höhen – dank der Münchner Feuerwehr. Genießen Sie Glühwein und Krapfen.

Seien Sie dabei und erleben Sie das gemeinsame Lichterzünden am großen Chanukka-Leuchter auf dem Jakobsplatz!
Auch in diesem Jahr soll es wieder ein fröhliches Chanukka-Fest mit Musik sowie kostenlosen Krapfen und warmen Getränken werden.
Veranstalter: Chabad München und Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.ö.R. (www.ikg-m.de)
Veranstaltungsort: St.-Jakobs-Platz

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Aktuelle Veranstaltungen


Mo. 15.06.2026 | 30. Siwan 5786

Kultur

Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom: „Wie nennt Ihr dieses Land hier? Unter Siedlern“

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mit Fotos von Isi Tenenbom
Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr

Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«, war er allein unter Juden, Amerikanern, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten, politisch engagierten Siedlern, antizionistischen Charedim, mit Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben, mit Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.

Je mehr Gespräche er führte, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« Weiterlesen »

Mi. 17.06.2026 | 2. Tamusz 5786

Kultur

Scholem-Alejchem-Vortrag: „ביכער פֿאַר אַלע“ – „Bücher für alle – populäre jiddische Literatur in Osteuropa, 1860 – 1914“

Beginn 18:15

Scholem-Alejchem-Vortrag in ondenk fun Evita Wiecki s“l
Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:15 Uhr

Vortrag in jiddischer Sprache

  • Begrüßung: Prof. Dr. Martina Niedhammer
  • Einführung: Dr. Dasha Vakhrushova

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der jiddische Buchmarkt in Osteuropa neben traditionell-religiöser chassidischer Literatur immer mehr auch von weltlichen Publikationen geprägt. Diese neuen Texte richteten sich an ein breiteres jiddischsprachiges Lesepublikum, das tatsächlich großes Interesse an den neuen Formen und Inhalten zeigte. In dieser Zeit erschienen auch die ersten jiddischen Zeitungen, ein erschwingliches und leicht zugängliches Mittel der Verbreitung allgemeinen Wissens und aufklärerischer Ideen. Allmählich wurden diese Zeitungen zu einer wichtigen Bühne für literarische Werke unterschiedlichster Qualität. Der Vortrag möchte die große Bandbreite jiddischer Publikationen aufzeigen, zu denen jiddische Leser von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Zugang hatten, und stellt eine repräsentative Auswahl dieser Werke vor. Dazu gehören belletristische Werke diverser Genres und Stilrichtungen von verschiedener Qualität, darunter die sogenannte shund-literatur [Trivialliteratur] sowie populärwissenschaftliche Werke, die auf die Bedürfnisse der osteuropäischen jiddischen Leserschaft zugeschnitten waren. Weiterlesen »

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St.-Jakobs-Platz 18
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Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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