Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Kulturzentrum

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Mo. 11.05.2015 – Mo. 11.05.2015 | 22. Ijar 5775

Beginn 19:00

Buchpräsentation: „Zwischen Kamelwolle und Hightech. Starke Frauen in Israel“

Lesung: Susanne Weinhöppel

Daniela Segenreich, Foto Timna Segenreich

Daniela Segenreich. Foto: Timna Segenreich

Daniela Segenreich, geb. 1959 in Wien, lebt seit 1988 in Israel. Die freie Journalis­tin schreibt u. a. für den Standard, Die Welt, NZZ, Wina und den ORF. In ihrem im Styria Verlag (Wien) erschienenen Repor­tage-Band beschreibt sie an­hand von fünfzehn Frauenschicksalen die vielfältigen Lebensentwürfe in Israel lebender Menschen: ob fromm oder säkular, jüdisch, christlich, drusisch oder muslimisch, berufstätig, politisch, Drag-Queen oder Hausfrau. Israel gilt als fortschrittliches westliches Land, in dem Frauen von Anfang an den Männern offiziell gleichgestellt sind, sei es im Kibbuz, im öffentlichen Dienst oder in der Armee.

Buchcover_zu 'Starke Frauen in Israel'300dpiUnd doch sind Frauen bis heute gefordert, ihren Weg zwischen Tradition und Moderne zu finden. Hier werden die Bruchlinien, Konflikte und Entwicklungen der israelischen Gesellschaft deutlich.

Dazu gibt Daniela Segenreich Auskunft im Gespräch mit Ellen Presser.

Eintritt 7,– Euro, ermäß. 5,– Euro

Karten unter (089)202400491 oder per Email karten@ikg-m.de sowie an der Abendkasse

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

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Februar 2026 | Schwat-Adar I | « »

Aktuelle Veranstaltungen


Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786

Kultur

„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.

Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »

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