Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Kultur

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Di. 05.03.2024 | 25. Adar I 5784

Beginn 19:00

Buchpräsentation: „Unsichere Heimat. Jüdisches Leben in Deutschland von 1945 bis heute“

Beitrag zur Woche der Brüderlichkeit
Dienstag, 5. März 2024, 19 Uhr

Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Autor, und Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern im Gespräch

 Moderation: Shahrzad Eden Osterer (Journalistin beim BR)

In Deutschland gibt es derzeit 105 jüdische Gemeinden, davon 99 zusammengefasst in 17 Landesverbänden sowie 6 selbstständigen Gemeinden, mit insgesamt rund 91.000 Mitglieder. Bei einer Gesamtbevölkerung von 83 Millionen ist das eine verschwindend geringe Zahl. Und doch steht die jüdische Gemeinschaft immer wieder im Zentrum medialer Aufmerksamkeit: wegen der Schoah, wegen antisemitischer Vorfälle, wegen Israel.

Charlotte Knobloch © Daniel Schvarcz

Für sein aktuelles Buch führte C. Bernd Sucher viele Interviews, u. a. auch mit der IKG-Präsidentin, in denen er auslotete, wie Jüdinnen und Juden sich gegenwärtig in Deutschland fühlen und was sie für die Zukunft der jüdischen Gemeinschaft hierzulande erwarten.

Bernd Sucher ist seit 1996 Professor an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Er war langjähriger Theaterkritiker für die SZ und Die Zeit und verfasste zahlreiche Bücher, u. a. 2019 »Mamsi und ich«, eine ergreifende Doppelbiografie über das Schicksal seiner jüdischen Mutter in der NS-Zeit und die Auswirkungen auf ihr Leben und das ihres Sohnes.

C. Bernd Sucher ©Thomas Dashuber

Anmeldung erbeten unter Tel. (089) 20 24 00-491 oder Email: karten@ikg-m.de

Eintritt: 7,- Euro; für Schüler, Studierende und Münchenpass-Inhaber frei

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München & Obb. und Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786

Kultur

Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“

Beginn 17:00

Buchvorstellung und Gespräch 
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr

Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom

Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.

Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »

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