Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Kulturzentrum

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So. 17.05.2015 – So. 17.05.2015 | 28. Ijar 5775

Beginn 18:00

Buchpräsentation: „Die Erzählungen der Chassidim“ von Martin Buber

Der Chassidismus, eine tiefreligiöse Bewegung im osteuropäischen Judentums im 18. Jahrhundert, fand in einer Fülle von teils mündlich, teils schriftlich überlieferten Erzählungen ihren Niederschlag.

2 Buchcover Buber_Erzählungen der ChassidimDiese Legenden wurden von dem großen Religionsphilosophen Martin Buber (1878 – 1965) gesammelt und für die Nachwelt aufbereitet. Die Texte beschreiben das Leben und Wirken der großen Zaddikim (Gerechten), den geistigen Führern der chassidischen jüdischen Gemeinden. In kleinen Geschichten werden Wunder, Begebenheiten und Lebensweisheiten überliefert.

Dr. Silvia Richter, Dozentin für Judaistik an der Humboldt-Universität Berlin, stellt die im Manesse-Verlag erschienene Textsammlung vor, Dokumente einer Welt, die im Zuge der Vernichtung des (ost-)europäischen Judentums in der NS-Zeit verloren ging .

Es lesen Marion Hartmann und Armand Presser.

Eintritt € 7,-, erm. € 5,-;

Karten unter (089) 20 24 00 491, oder karten@ikg-m.de und an der Abendkasse

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde, Evangelische Stadtakademie & Münchner Volkshochschule

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

Programm als PDF-Download (für Buchpräsentation und Symposium am 14.Juni 2015 im Gasteig)

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Februar 2026 | Schwat-Adar I | « »

Aktuelle Veranstaltungen


Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786

Kultur

„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.

Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »

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Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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