Jugend
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Do. 15.12.2016 | 15. Kislew 5777
Beginn 19:00„Briefe aus Anatevka“ – die neue Produktion der Theatergruppe „Lo Minor“
Zum 100. Todestag von Scholem Alejchem lädt die Theatergruppe „Lo Minor“ des Jugendzentrums Neshama sehr herzlich zu den Vorstellungen ihrer neuen Produktion „Briefe aus Anatevka“ ein.
Termine:
15. Dezember 2016, 19 Uhr
19. Januar 2017, 19 Uhr
26. Januar 2017, 19 Uhr
Veranstaltungsort: Robert-Wagner-Saal des Jüdischen Gemeindezentrums, 1. UG, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Der Eintritt ist frei.
„Briefe aus Anatevka“ – ist eine theatralische Darstellung, inspiriert durch Motiven von klassischem Stück „Anatevka“. Während der Arbeit am Shalom Alejchem’s „Tevje der Milchman“ stellten sich die jungen Schauspieler eine große Frage – was ist eigentlich „Anatevka“? Für das jüdische Volk ist es ein Symbol des unbeschreiblichen Leidens während der Zeit der Pogrome. Aber ist es nur das? „Anatevka“ ist mehr ein Symbol für etwas, was einem Menschen sehr wertvoll und wichtig im Leben war und was man aus irgendeinem Grund verlassen musste. Sei es eine Stadt, ein Land oder ein geliebter Mensch. Jeder Mensch hat in seinem Leben seine eigene „Anatevka“, jeder musste schon mal etwas hinter sich lassen. In der Geschichte „Tevje der Milchman“ geht es um ein Volk, das trotz aller Schwierigkeiten niemals aufgegeben hat, und dasselbe Bild spiegeln die Charaktere unseres Stückes wieder.
Große Gefühle, starke Emotionen, berührende Texte.
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Kultur
Scholem-Alejchem-Vortrag: „ביכער פֿאַר אַלע“ – „Bücher für alle – populäre jiddische Literatur in Osteuropa, 1860 – 1914“
Beginn 18:15Scholem-Alejchem-Vortrag in ondenk fun Evita Wiecki s“l
Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:15 Uhr
Vortrag in jiddischer Sprache
- Begrüßung: Prof. Dr. Martina Niedhammer
- Einführung: Dr. Dasha Vakhrushova
Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der jiddische Buchmarkt in Osteuropa neben traditionell-religiöser chassidischer Literatur immer mehr auch von weltlichen Publikationen geprägt. Diese neuen Texte richteten sich an ein breiteres jiddischsprachiges Lesepublikum, das tatsächlich großes Interesse an den neuen Formen und Inhalten zeigte. In dieser Zeit erschienen auch die ersten jiddischen Zeitungen, ein erschwingliches und leicht zugängliches Mittel der Verbreitung allgemeinen Wissens und aufklärerischer Ideen. Allmählich wurden diese Zeitungen zu einer wichtigen Bühne für literarische Werke unterschiedlichster Qualität. Der Vortrag möchte die große Bandbreite jiddischer Publikationen aufzeigen, zu denen jiddische Leser von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Zugang hatten, und stellt eine repräsentative Auswahl dieser Werke vor. Dazu gehören belletristische Werke diverser Genres und Stilrichtungen von verschiedener Qualität, darunter die sogenannte shund-literatur [Trivialliteratur] sowie populärwissenschaftliche Werke, die auf die Bedürfnisse der osteuropäischen jiddischen Leserschaft zugeschnitten waren. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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