Jugend
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Do. 15.12.2016 | 15. Kislew 5777
Beginn 19:00„Briefe aus Anatevka“ – die neue Produktion der Theatergruppe „Lo Minor“
Zum 100. Todestag von Scholem Alejchem lädt die Theatergruppe „Lo Minor“ des Jugendzentrums Neshama sehr herzlich zu den Vorstellungen ihrer neuen Produktion „Briefe aus Anatevka“ ein.
Termine:
15. Dezember 2016, 19 Uhr
19. Januar 2017, 19 Uhr
26. Januar 2017, 19 Uhr
Veranstaltungsort: Robert-Wagner-Saal des Jüdischen Gemeindezentrums, 1. UG, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Der Eintritt ist frei.
„Briefe aus Anatevka“ – ist eine theatralische Darstellung, inspiriert durch Motiven von klassischem Stück „Anatevka“. Während der Arbeit am Shalom Alejchem’s „Tevje der Milchman“ stellten sich die jungen Schauspieler eine große Frage – was ist eigentlich „Anatevka“? Für das jüdische Volk ist es ein Symbol des unbeschreiblichen Leidens während der Zeit der Pogrome. Aber ist es nur das? „Anatevka“ ist mehr ein Symbol für etwas, was einem Menschen sehr wertvoll und wichtig im Leben war und was man aus irgendeinem Grund verlassen musste. Sei es eine Stadt, ein Land oder ein geliebter Mensch. Jeder Mensch hat in seinem Leben seine eigene „Anatevka“, jeder musste schon mal etwas hinter sich lassen. In der Geschichte „Tevje der Milchman“ geht es um ein Volk, das trotz aller Schwierigkeiten niemals aufgegeben hat, und dasselbe Bild spiegeln die Charaktere unseres Stückes wieder.
Große Gefühle, starke Emotionen, berührende Texte.
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Aktuelle Veranstaltungen
Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786
Kultur
„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr
Moderation: Ellen Presser
Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.
Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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