Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Kultusgemeinde

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Sa. 13.04.2024 – Do. 18.04.2024 | 5. Nissan 5784

Beginn 11:00

Ausstellung und Kunstprojekt für die israelischen Geiseln: „Coming Home Soon“

Interaktive Ausstellung
Samstag, 13., bis Donnerstag, 18. April 2024
täglich 11 bis 18 Uhr (am 17. April bis 20 Uhr)
Saal der ehem. Karmeliterkirche, Karmeliterstraße 1, München

Am 7. April waren es auf den Tag genau sechs Monate seit dem Überfall der Hamas auf Israel und damit auch seit Beginn der Geiselhaft von hunderten Verschleppten. Über einhundertdreißig Israelis befinden sich bis heute in Gaza in der Gewalt der Terroristen.

Um auf das Schicksal dieser Geiseln und die damit verbundene menschliche Tragödie aufmerksam zu machen, hat die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern gemeinsam mit zahlreichen Partnern das Kunstprojekt „Coming Home Soon“ der niederländisch-israelischen Künstlerin Inbar Hasson nach München geholt. Das Projekt wurde bereits zu Jahresbeginn unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit in Amsterdam gezeigt.

„Coming Home Soon“ besteht aus 220 Büchern, die je eine der im Oktober verschleppten Personen repräsentieren. Die Besucher sind aufgerufen, durch die Lektüre mehr über die Individuen hinter der Zahl zu erfahren und vor allem selbst in den Bänden Botschaften von Hoffnung und Mut zu hinterlassen. Die Botschaften werden auf der Webseite des Projektes (www.cominghomesoon.online) weltweit zugänglich gemacht; umgekehrt können auch online Nachrichten hinterlassen werden, die Freiwillige anschließend in die Bücher einfügen.

Die vollendeten Bücher werden den Familien bzw. Hinterbliebenen der Geiseln überreicht, frühere Geiseln, die bereits freigekommen sind, erhalten die Bücher selbst. Die Bücher stehen als eindeutiges Zeichen dafür, dass die Welt die Entführten zu keiner Zeit vergessen hat.

Der Eintritt ist frei.

Der Besuch ist für Kinder ab 12 Jahren empfohlen.

 

Alle Fotos © Coming Home Soon/Inbar Hasson

 

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Aktuelle Veranstaltungen


Mi. 25.03.2026 | 7. Nissan 5786

Kultur

„Un Tango Para Rachel“

Beginn 19:00

Kurzspielfilm & Konzert
Mittwoch, 25. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen

Deutschlandpremiere

Argentinien, USA, Schweiz 2025, 25 Min.
Regie/ Drehbuch / Produktion: Lea Kalisch
Darsteller: Sabrina Birmajer, Luciano Borges, Martín Goldber, Lea Kalisch

Im Jahr 1915 entdeckt eine religiöse junge Jüdin den Tango und begibt sich ausgerechnet in ein Bordell in Buenos Aires, um mehr darüber zu erfahren. Dort begegnet sie der Prostituierten Rivka. Es wird eine Reise der Befreiung.

Anschließend Kurzinterview mit der Allroundkünstlerin und Konzert »Yiddish & Tango« mit Lea Kalisch (Gesang), begleitet von Tobias Moss (Gitarre) und Pavel Shalman (Violine)

Die gebürtige Schweizerin Lea Kalisch und der Amerikaner Rabbi T sind ein junges, dynamisches Duo, das jüdische Musik mit einem frischen Twist zu neuem Leben erweckt, hier ergänzt durch den Wiener Musiker Pavel Shalman. Tobias Moss ist im Hauptberuf seit 2024 Rabbiner der liberalen Gemeinde Or Chadasch in Wien. Seine Frau Lea, genannt die rappende Rebbetzin und Yiddish Queen of Pop, ist Sängerin, Songtexterin, Schauspielerin und inzwischen auch Filmemacherin. Weiterlesen »

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