Pressemitteilung
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29. August 2012
Antisemitische Attacke in Berlin: Knobloch verurteilt Überfall auf Rabbiner
„Dieser brutale Übergriff ist entsetzlich. Der offen gezeigte Hass der Täter schockiert mich und erfüllt mich mit großer Sorge. Nach dem schrecklichen Anschlag in Toulouse zeigt nun spätestens dieser Angriff: Auch in Deutschland ist nicht nur der verbale sondern auch der gewaltsame Antisemitismus wieder ein ernstes gesellschaftliches Problem.“
Mit diesen Worten hat Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses (WJC) auf die Meldung reagiert, wonach in Berlin ein Rabbiner auf offener Straße und vor den Augen seiner kleinen Tochter von Jugendlichen verprügelt und beleidigt worden ist.
Knobloch weiter: „Die ausgeprägte Menschenverachtung der jungen Täter, die sich in diesem Vorgehen offenbart, ist alarmierend. Hier herrscht dringender Handlungsbedarf seitens der Politik und des Bildungssystems. Mein tiefes Mitgefühl gilt dem Opfer, seiner Familie und der jüdischen Gemeinschaft in Berlin. Ich hoffe, dass sich der Rabbiner bald von seinen körperlichen Verletzungen erholen wird. Die seelischen Wunden einer solchen Tat werden wohl bleiben.“
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„Un Tango Para Rachel“
Beginn 19:00Kurzspielfilm & Konzert
Mittwoch, 25. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen
Deutschlandpremiere
Argentinien, USA, Schweiz 2025, 25 Min.
Regie/ Drehbuch / Produktion: Lea Kalisch
Darsteller: Sabrina Birmajer, Luciano Borges, Martín Goldber, Lea Kalisch
Im Jahr 1915 entdeckt eine religiöse junge Jüdin den Tango und begibt sich ausgerechnet in ein Bordell in Buenos Aires, um mehr darüber zu erfahren. Dort begegnet sie der Prostituierten Rivka. Es wird eine Reise der Befreiung.
Anschließend Kurzinterview mit der Allroundkünstlerin und Konzert »Yiddish & Tango« mit Lea Kalisch (Gesang), begleitet von Tobias Moss (Gitarre) und Pavel Shalman (Violine)
Die gebürtige Schweizerin Lea Kalisch und der Amerikaner Rabbi T sind ein junges, dynamisches Duo, das jüdische Musik mit einem frischen Twist zu neuem Leben erweckt, hier ergänzt durch den Wiener Musiker Pavel Shalman. Tobias Moss ist im Hauptberuf seit 2024 Rabbiner der liberalen Gemeinde Or Chadasch in Wien. Seine Frau Lea, genannt die rappende Rebbetzin und Yiddish Queen of Pop, ist Sängerin, Songtexterin, Schauspielerin und inzwischen auch Filmemacherin. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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