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Di. 22.01.2013 | 11. Schwat 5773
Beginn 19:00»Alexander Granach – Da geht ein Mensch«
Dokumentarfilm
Drehbuch / Regie: Angelika Wittlich
Deutschland 2012, 105 min.
Im Rahmen der 4. Jüdischen Filmtage in München vom 15. Januar bis 17. Februar (PDF-Booklet)
ANGELIKA WITTLICH drehte Porträts u. a. über Claude Lanzmann, Louis Malle und Alexander Kluge. Ihre Dokumentation „Das Kino als Laufsteg – 100 Jahre Kino“ (1996) wurde mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.
Gemeinsam mit Hilde Recher veröffentlichte sie Alexander Granachs Briefe aus dem Exil 1934-1945, »Du mein liebes Stück Heimat« (Ölbaum Verlag, 2008).
Der Schauspieler Alexander Granach, Schüler bei Max Reinhardt, arbeitete mit Bert Brecht und Erwin Piscator, trat in Murnaus »Nosferatu« auf, brillierte als Mephisto und Shylock.
Angelika Wittlich geht in ihrem Film auf eine beeindruckende Zeitreise. Sie verfolgt den Aufbruch des Bäckergesellen aus Galizien nach Deutschland, seine kometenhaften Bühnenkarriere, zeichnet die Stationen seines Exils über die Ukraine, Russland, die Schweiz nach Amerika nach. Granach landet schließlich in Hollywood, wo ihm in Ernst Lubitschs Komödie »Ninotschka« der Start seiner US-Karriere gelingt. Über alle Fährnisse hinweg hält er an seiner »großen ewigen Liebe« zu der Schweizer Schauspielerin Lotte Lieven fest.
Juliane Köhler und Samuel Finzi lesen aus seinen Briefen an Lotte und aus seiner Autobiographie »Da geht ein Mensch«. Und auch sein ebenso unvergesslicher Sohn Gad Granach (1915–2011), aus Alexander Granachs Ehe mit Martha Guttmann, kommt im Film zu Wort.
Darsteller: Samuel Finzi (Alexander Granach), Juliane Köhler (Lotte Lieven)
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Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786
Kultur
Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“
Beginn 19:00Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr
Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)
Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.
Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »
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