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27. September 2016
Abschied von Max Mannheimer – Knobloch: „Heute beginnt sein viertes Leben“
Am Dienstagnachmittag ist der Holocaust-Überlebende Max Mannheimer, seligen Angedenkens, auf dem Israelitischen Friedhof in München beigesetzt worden. Er war am Wochenende mit 96 Jahren in einer Klinik gestorben. Beigesetzt wurde Max Mannheimer unter der Teilnahme mehrerer hundert Trauergäste. Darunter waren Familienangehörige, Weggefährten aus den jüdischen Gemeinden sowie Vertreter von Stadt- und Landespolitik – etwa Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle, Münchens Alt-OB Christian Ude, OB Dieter Reiter und sein Stellvertreter Josef Schmid. Charlotte Knobloch, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, hielt die Trauerrede für Max Mannheimer. Ihre Rede können Sie hier (PDF-Download) nachlesen.
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Aktuelle Veranstaltungen
Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786
Kultur
„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr
Moderation: Ellen Presser
Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.
Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
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