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16. Februar 2012

Israel: Bilder des Nationalen Bildarchivs frei zugänglich

Demonstration der "Schwarzen Panter" 1971. Foto: Nationalarchiv

Demonstration der "Schwarzen Panter" 1971. Foto: Nationalarchiv

LA Times, 06.02.12. Das Nationale Bildarchiv ist in weiten Teilen zur freien Verwendung freigegeben. Nutzer können 150.000 Fotografien einsehen und häufig auch herunterladen und weiterverwenden, ohne dabei das Copy-Right zu verletzen.

„Wir begrüßen diesen Schritt, der der Öffentlichkeit Zugang zu Information und historischen Materialien gewährt“, so Itzik Edri, Sprecher von Wikimedia Israel.

Es sei, so Edri, jedoch immer noch kompliziert herauszufinden, welche der Bilder tatsächlich für welche Verwendung freigegeben worden seien.

Das Finanzkomitee der Knesset wird in den folgenden Wochen diskutieren, ob alle Bilder freigegeben werden sollen. 100.000 US-Dollar verdient der Staat zurzeit jährlich durch Copy-Right-Einkünfte. „Darauf zu verzichten, wäre ein kleiner Preis für einen gigantischen Nutzen“, fasst Edri zusammen.

Das Nationale Fotoarchiv finden Sie hier.

Weitere Bilder für den freien Gebrauch gibt es außerdem auf der Internetseite des Tourismus-Ministeriums unter gallery.tourism.gov.il.

Interessante historisch Dokumente und Fotografien stellt auch das National-Archiv online zur Verfügung, unter archives.gov.il.

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 18.01.2026 | 29. Tewet 5786

Kulturzentrum

„Balagan“ von und mit Mirna Funk

Beginn 17:00

Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 18. Januar 2026, 17 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Mirna Funk, eine der mutigsten und unkonventionellsten jüdischen Stimmen Deutschlands erzählt von Recht und Unrecht in der Kunstwelt, von schwieriger Restitution und von der Suche einer jungen Frau nach einem Weg durch das Chaos (hebr. »Balagan«), das die deutsch-jüdische Geschichte im Allgemeinen und in ihrer Familie angerichtet hat.

Mirna Funk, 1981 in Ost-Berlin geboren, studierte Philosophie und arbeitet als Autorin sowie freie Journalistin u. a. für NZZ, DIE WELT und Die ZEIT. Für ihr Romandebüt »Winternähe« wurde sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. Mirna Funk lebt in Berlin und Tel Aviv.

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Mi. 21.01.2026 | 3. Schwat 5786

Kultur

Dan Ariely x Guy Katz: About the Path to Hate

Beginn 19:00

Gespräch in Englisch
Mittwoch, 21. Januar 2026, 19 Uhr

 

An Evening on the Psychology of Antisemitism

Antisemitism is growing, raising the painful question: why? Join world-renowned behavioral scientist Dan Ariely to explore the psychological mechanisms behind hatred and how we might break these destructive cycles. His work reveals predictable patterns in human behavior, even harmful. Weiterlesen »

Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786

Kultur

Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“

Beginn 19:00

Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr

Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)

Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.

Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »

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