Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Kultur

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12. Februar 2012

ben-jakov paintings – Max Mannheimer zum 92. Geburtstag

Mit der Eröffnung der Ausstellung mit Bildern von ben jakov (d. i. Max Mannheimer) und Julia Wegat  möchte die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern den 92. Geburtstag von Max Mannheimer würdigen.  Unter dem Titel „ben-jakov paintings“ zeigt eine Ausstellung von 12. bis 16. Februar 17 Bilder von Max Mannheimer („ben jakov“) und Julia Wegat. Am 12. Februar findet eine Vernisage im Foyer des jüdischen Gemeindezentrums am Jakobsplatz statt. Im Rahmen dieser Benefizveranstaltung zugunsten Kultusgemeinde können die Bilder zu Festpreisen oder in einer Auktion in Anwesenheit des Künstlers erworben werden. 

Ausstellung

12. bis 16. Februar 2012, 15 bis 19 Uhr
Foyer des Jüdisches Gemeindezentrums am Jakobsplatz
Eintritt frei

Einladung zur Vernissage

am Sonntag, 12. Februar 2012, um 18 Uhr

  • Grußwort: Dr. h. c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der IKG München & Oberbayern
  • Einführungsvortrag: Dr. Eva Gesine Baur, Kulturhistorikerin
  • Auktionator: Armand Presser

Bilder können im Rahmen der Vorbesichtigung zu Festpreisen erworben werden.

Am Abend gibt es in Anwesenheit des Künstlers eine Versteigerung.

Grundlage des Gemeinschaftsprojekts von Max Mannheimer und Julia Wegat ist eine Auswahl von Bildern, die der Schoah-Überlebende Max Mannheimer (für den das Malen überlebenswichtig wurde)  der Malerin Julia Wegat zum Übermalen überließ. Die beiden Künstler vereinbarten, mit dem Erlös der Bilder das Jüdische Gemeindezentrum am Jakobsplatz zu unterstützen. Von den ursprünglich 31 Werken  präsentiert das Kulturzentrum der IKG nunmehr 17 Originale.

Einladungsflyer (PDF)

Anlass dieser besonderen Ausstellung ist der 92. Geburtstag von Dr. h. c. Max Mannheimer, der am 6. Februar 1920 in Neutitschein/ Nordmähren (heute Tschechien) geboren wurde.

Ad mea weesrim für einen treuen Freund und Förderer!

 

Organisation: Kulturzentrum der IKG, St.-Jakobs-Platz 18, Tel. (089) 20 24 00-491, kultur@ikg-m.de

 

Weitere Informationen unter www.ikg-m.de.

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Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«, war er allein unter Juden, Amerikanern, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten, politisch engagierten Siedlern, antizionistischen Charedim, mit Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben, mit Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.

Je mehr Gespräche er führte, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« Weiterlesen »

Mi. 17.06.2026 | 2. Tamusz 5786

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Scholem-Alejchem-Vortrag: „ביכער פֿאַר אַלע“ – „Bücher für alle – populäre jiddische Literatur in Osteuropa, 1860 – 1914“

Beginn 18:15

Scholem-Alejchem-Vortrag in ondenk fun Evita Wiecki s“l
Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:15 Uhr

Vortrag in jiddischer Sprache

  • Begrüßung: Prof. Dr. Martina Niedhammer
  • Einführung: Dr. Dasha Vakhrushova

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der jiddische Buchmarkt in Osteuropa neben traditionell-religiöser chassidischer Literatur immer mehr auch von weltlichen Publikationen geprägt. Diese neuen Texte richteten sich an ein breiteres jiddischsprachiges Lesepublikum, das tatsächlich großes Interesse an den neuen Formen und Inhalten zeigte. In dieser Zeit erschienen auch die ersten jiddischen Zeitungen, ein erschwingliches und leicht zugängliches Mittel der Verbreitung allgemeinen Wissens und aufklärerischer Ideen. Allmählich wurden diese Zeitungen zu einer wichtigen Bühne für literarische Werke unterschiedlichster Qualität. Der Vortrag möchte die große Bandbreite jiddischer Publikationen aufzeigen, zu denen jiddische Leser von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Zugang hatten, und stellt eine repräsentative Auswahl dieser Werke vor. Dazu gehören belletristische Werke diverser Genres und Stilrichtungen von verschiedener Qualität, darunter die sogenannte shund-literatur [Trivialliteratur] sowie populärwissenschaftliche Werke, die auf die Bedürfnisse der osteuropäischen jiddischen Leserschaft zugeschnitten waren. Weiterlesen »

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