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23. Januar 2012

Tagesspiegel: Al-Kaida plant Geiselnahmen in Deutschland

Die Terrororganisation Al-Kaida setzt offenbar auf einen Zermürbungskrieg gegen Deutschland und andere westliche Staaten. So solle eine Kombination aus kleineren und größeren Angriffen „den Feind zur Verzweiflung treiben“, zitiert der Berliner Tagesspiegel aus einem Strategiepapier der Al-Kaida-Führung im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet. In weiteren vom Bundeskriminalamt aufgefundenen Dokumenten würden Geiselnahmen und die anschließende Ermordung der Entführten, der Einsatz giftiger Stoffe und die Tarnung eingeschleuster Kämpfer beschrieben.

Die Schriften seien in aufwendig verschlüsselten, elektronischen Dateien entdeckt worden, die das BKA bei dem mutmaßlichen Al-Kaida-Mitglied Maqsood L. (22) gefunden habe, berichtet das Blatt weiter. Der aus Afghanistan stammende Österreicher und sein mutmaßlicher Komplize, der aus Berlin stammende Deutschtürke Yusuf O. (26), wurden im Mai 2011 festgenommen und müssen sich vom 25.1.2012 an vor dem Berliner Kammergericht verantworten.

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So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786

Kultur

Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“

Beginn 17:00

Buchvorstellung und Gespräch 
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr

Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom

Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.

Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »

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