Kultur
« Zurück
5. Dezember 2011
Neues Musical: „Anatevka – Wir sind angekommen!“
Am Donnerstag, 19. Januar 2012, findet um 20 Uhr im Kesselhaus – Die Kulturhalle in der Lilienthalallee 29 in 80939 München die Premiere des Musicals „ANATEVKA “ statt.
Die Neuinszenierung des Musicals „Anatevka“ entsteht derzeit in München unter der Regie von Celino Bleiweiss. In „Anatevka – Wir sind angekommen“ will der Milchmann Tewje seine fünf Töchter verheiraten – am liebsten traditionell! Doch die Töchter machen ihm einen Strich durch die Rechnung und brechen die jüdische Tradition, zum Leidwesen des Vaters. Eigentlich könnte Tewje es heute, in „Anatevka-Wir sind angekommen“ egal sein, wen die Töchter heiraten, denn jetzt endlich ist er frei, ob in München, New York, London oder Tel Aviv. Doch Tewje kann nicht loslassen.
Die Tradition der Vorfahren, aber auch deren Ängste leben weiter, ihre Erinnerung ist Teil der Wurzeln des heutigen jüdischen Lebens in München. Und deshalb entführt „Anatevka –Wir sind angekommen“ das Publikum zurück ins Schtetl.
Das neue Musical zeigt mit mitreißender Musik, emotionalen Szenen, witzigen und tiefsinnigen Dialogen den Weg, den wir und unsere Mütter, Großmütter, Väter und Großväter bis hierher gegangen sind. Und das alles in höchst unterhaltsamer Weise. Und wer hinter die Kulissen blickt, kann erkennen, dass manche von Tewjes Problemen aus dem fernen Anatevka heute genauso aktuell sind, wie vor 100 Jahren.
Die Initiatoren des Projektes wollen nicht nur nach außen kommunizieren, was sich verändert hat, sie haben auch eine Botschaft, die sich nach innen richtet: Diese generationsübergreifende Produktion soll unseren nichtjüdischen Mitbürgern ein Fenster öffnen, durch das sie in das Haus unserer Geschichte und Tradition, aber auch in unsere Gegenwart hier in München blicken können. Uns Münchner Juden, die wir aus verschiedenen Ländern stammen, soll es zusammenführen und den Jüngeren, die bereits in Deutschland geboren sind, in vergnüglicher Weise unsere Tradition und unsere Herkunft näher bringen.
Die Schirmherrschaft für dieses Projekt haben die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München, Frau Dr. h.c. Charlotte Knobloch, sowie der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München, Herr Christian Ude, übernommen.
Das Musical Anatevka wird nach dem Roman von Scholem Alejchen inszeniert. Die Hauptrollen des Tewje und seiner Frau Golde haben Robert Spitz und Nirit Sommerfeld übernommen. Außerdem singen und spielen Maria Sushansky, Jenny J. Kreidl, Nikolai Bogdanow, Marko Woytowicz, Benni Zimmermann sowie begabte Laiendarsteller der jüdischen Gemeinschaft, unterstützt von einigen nichtjüdischen Laien.
Regie: Celino Bleiweiss
Leitung: Eva Fabian
Produktion: Paula Zimerman Targownik
Musikalische Leitung: Dr. Peter Wegele
„ANATEVKA – Wir sind angekommen“ führt das Publikum zurück ins Schtetl. Mit mitreißender Musik, emotionalen Szenen, witzigen und tiefsinnigen Dialogen zeigt das Stück den Weg, den die jüdischen Mütter Großmütter, Väter und Großväter der Darsteller bis hier und heute gegangen sind. Nicht nur den Münchner Bürgern, auch den jüngeren Juden, die bereits in Deutschland geboren sind, eröffnet es einen Blick auf jüdische Geschichte und Tradition.
Termine der Aufführungen:
- Premiere am Donnerstag, 19. Januar 2012, um 20.00 Uhr
- Samstag, 21. Januar 2012, um 20.00 Uhr
- Sonntag, 22. Januar 2012, um 11.00 Uhr Matinée und 20.00 Uhr
Aufführungsort: Kesselhaus – die Kulturhalle, Lilienthalallee 29, 80939 München
Der Kartenvorverkauf hat begonnen!
Sichern Sie sich Ihre Karte schon jetzt!
Kartenverkauf unter: anatevka@brodski.eu, oder telefonisch unter 089/ 9301212
Das beliebte Musical von Tewje, dem Milchmann. Es sind nicht nur Alltagssorgen, die ihn plagen. Er muss auch für seine fünf Töchter, ganz nach der Tradition, passende Ehemänner finden. Doch die Zeiten ändern sich …
Lachen und Weinen, witzige Dialoge und tiefe Gedanken liegen selten so nahe beieinander wie bei diesem Musical, das für die ganze Familie geeignet ist.
Preise:
- Block D Reihen 1 – 4: 50,00 Euro
- Block C Reihen 5 – 10: 29,00 Euro
- Block B Reihen 11 – 17: 19,00 Euro
- Block A Reihen 18 – 22: 12,00 Euro
Weitere Infos zu Sitzplätzen und Ermäßigungen
finden Sie im Bestellformular (PDF-Download).
Kontakt:
E-Mail: anatevka@brodski.eu
Fax: 089/93940475
Sichern Sie sich Ihre Karte schon jetzt!
VeranstaltungenÜberblick »
Oktober 2026 | Tischri-Cheschwan
- So
- Mo
- Di
- Mi
- Do
- Fr
- Sa
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- 10
- 11
- 12
- 13
- 14
- 15
- 16
- 17
- 18
- 19
- 20
- 21
- 22
- 23
- 24
- 25
- 26
- 27
- 28
- 29
- 30
- 31
Aktuelle Veranstaltungen
Mi. 07.10.2026 | 26. Tischri 5787
Kultur
»Sie kamen, um uns zu töten. Mein Leben als Jüdin vor und nach dem 7. Oktober« – Ein Abend mit Dafna Gerstner
Beginn 19:00Buchpräsentation & Gespräch mit der Autorin
Mittwoch, 7. Oktober 2026, 19 Uhr
Lesung: Ulla Wagener
Moderation: Richard Volkmann
Dafna Gerstner stammt aus Israel und lebt seit 2011 in Deutschland. 2023 wurde sie Zeugin des brutalen Massakers der Hamas vom 7. Oktober im Kibbuz Be’eri. Wie durch ein Wunder überlebte sie in einem nicht abschließbaren Schutzraum in der Wohnung ihres Bruders Eitan. Dreißig Menschen von dort, darunter Kleinkinder, wurden nach Gaza verschleppt – nicht alle haben die Geiselhaft überlebt. Es starben insgesamt 102 aus dem Kibbuz Be‘eri, darunter auch Dafnas Bruder Eitan, der als Mitglied der Bereitschaftseinheit das Leben zahlreicher Kibbuz-Mitglieder rettete im für ihn tödlichen Kampf gegen die Terroristen.
In ihrem Buch erzählt die Überlebende Dafna Gerstner vom Leben im Kibbuz vor und nach dem Massaker, aber auch davon, was es heißt zu überleben. Sie berichtet von den traumatischen Folgen des Terrorangriffs – sowohl für sie persönlich als auch für die israelische Gesellschaft. Doch auch die Spaltung der deutschen Gesellschaft hat ihr Leben als Jüdin in Deutschland verändert.
Sa. 17.10.2026 | 6. Cheschwan 5787
Kultur
Zum 27. Mal: »Die lange Nacht der Münchner Museen
Beginn 20:30 Uhr:Beitrag der IKG München und Oberbayern
Auf einen Blick:
Vorträge (je 30 Min.)
20:30 Uhr Dinah Zenker
22:00 Uhr Ellen Presser
Konzerte des Synagogenchors »Schma Kaulenu«
unter Leitung von David Rees
21:15 Uhr und 22:30 Uhr (ca. 30 Min.)
Eine Synagoge, wörtlich Ort der Zusammenkunft (zum Gebet), ist von zentraler Bedeutung für jüdisches Leben. Der Vortrag erläutert, woher der Name »Ohel Jakob kommt, ferner architektonische Besonderheiten und die Rolle der Musik.
Musikalische Begleitung: Luisa Pertsovska
Veranstaltungsort: Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum bietet koschere Köstlichkeiten.
Das Ticket kostet 20 Euro und berechtigt zum Eintritt in über 100 beteiligte Häuser.
Weitere Informationen unter www.muenchner.de und www.ikg-m.de
So. 18.10.2026 | 7. Cheschwan 5787
Kultur
»Shvayg Mayn Harts«. Jiddische Lieder aus der goldenen Ära des New Yorker Yiddish Theatre
Beginn 17:00 Uhr:
Sasha Lurje & Roman Grinberg – Gesang
Shvayg Mayn Harts Orchestra
Dirigent: Michael Alexander Willens
Mit „Shvayg Mayn Harts“ erfüllt sich Michael Alexander Willens einen lang gehegten persönlichen Traum: die Musik seiner beiden Großväter Alexander Olshanetsky und
Herman Yablokoff wieder auf die Bühne zu bringen. Beide gehörten zu den prägenden Persönlichkeiten des jiddischen Theaters in New York.
Als Komponisten, Sänger und Bühnenstars schufen sie Lieder, die weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus bekannt wurden und bis heute zum Schatz des jiddischen Musiktheaters zählen. Werke wie „Papirosn“, „Mayn Shtetele Belz“, „Hopkele“ oder „Ikh hob dikh tsufil lib“ erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Heimweh und Hoffnung, von den Erinnerungen an die alte Heimat und vom Traum eines neuen Lebens in Amerika.
Gemeinsam mit dem eigens gegründeten „Shvayg Mayn Harts Orchestra“ lässt Michael Alexander Willens diese musikalische Welt neu aufleben. Mit Sasha Lurje und Roman Grinberg, der auch für die Orchesterarrangements verantwortlich zeichnet, stehen zwei der führenden Stimmen der internationalen jiddischen Musikszene auf der Bühne. Sie führen durch ein Programm voller Emotionen, Humor und Lebensfreude und schlagen eine Brücke von den Anfängen des jiddischen Theaters in Osteuropa bis zu seiner Blütezeit in New York.
Voranmeldung erforderlich möglichst bis 7. Oktober unter: festkonzert@ikg-m.de
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de

