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6. Oktober 2011

Bessere Anerkennung ausländischer Abschlüsse

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur verbesserten Anerkennung ausländischer Abschlüsse hat der Bundestag endlich eine wegweisende Entscheidung getroffen. Das Gesetz markiert einen Meilenstein bei der Integration zugewanderter Fachkräfte. Die qualifizierten Zuwanderer in Deutschland können sich jetzt endlich mit ihren Kenntnissen und Fähigkeiten einbringen.
Mit dem Beschluss hat der Bundestag endlich grünes Licht für die zentrale integrationspolitische Gesetzesinitiative der Bundesregierung in dieser Legislaturperiode gegeben. Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland hatte sich seit Jahren mit Blick auf die vielen hochqualifizierten Zuwanderer aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion mit großem Nachdruck für die besssere Anerkennung ausländischer Abschlüsse eingesetzt.

Der beharrliche Einsatz hat sich gelohnt: 300.000 qualifizierte Migranten können von dem Gesetz unmittelbar profitieren. Damit erhalten sie die Wertschätzung, die sie verdienen.Das Anerkennungsgesetz gilt als wichtige Starthilfe bei der Integration.

Jetzt sind die Länder am Zug, schnellstmöglichst die Weichen für eine zügige Umsetzung des Gesetzes zu stellen. Zudem sind die Länder gefordert, eigene gesetzliche Regelungen auf den Weg zu bringen.

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 18.01.2026 | 29. Tewet 5786

Kulturzentrum

„Balagan“ von und mit Mirna Funk

Beginn 17:00

Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 18. Januar 2026, 17 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Mirna Funk, eine der mutigsten und unkonventionellsten jüdischen Stimmen Deutschlands erzählt von Recht und Unrecht in der Kunstwelt, von schwieriger Restitution und von der Suche einer jungen Frau nach einem Weg durch das Chaos (hebr. »Balagan«), das die deutsch-jüdische Geschichte im Allgemeinen und in ihrer Familie angerichtet hat.

Mirna Funk, 1981 in Ost-Berlin geboren, studierte Philosophie und arbeitet als Autorin sowie freie Journalistin u. a. für NZZ, DIE WELT und Die ZEIT. Für ihr Romandebüt »Winternähe« wurde sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. Mirna Funk lebt in Berlin und Tel Aviv.

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Mi. 21.01.2026 | 3. Schwat 5786

Kultur

Dan Ariely x Guy Katz: About the Path to Hate

Beginn 19:00

Gespräch in Englisch
Mittwoch, 21. Januar 2026, 19 Uhr

 

An Evening on the Psychology of Antisemitism

Antisemitism is growing, raising the painful question: why? Join world-renowned behavioral scientist Dan Ariely to explore the psychological mechanisms behind hatred and how we might break these destructive cycles. His work reveals predictable patterns in human behavior, even harmful. Weiterlesen »

Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786

Kultur

Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“

Beginn 19:00

Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr

Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)

Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.

Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »

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