Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Pressemitteilung

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15. Juli 2011

Knobloch: Olympische Spiele sind wichtig für Deutschland

Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde M.nchen und Oberbayern und Kuratoriumsmitglied von München 2018, hat sich entschlossen für eine Bewerbung Münchens um die Olympischen Winterspiele 2022 ausgesprochen.„Für Deutschland wären die geplanten Freundlichen Spiele eine gigantische Chance“, so Knobloch, „eine Plattform, als Gastgeber der Weltöffentlichkeit ein freiheitlich-demokratisches, offenes und fröhliches Land zu präsentieren. Ich hoffe inständig, dass wir in Zukunft von Anfang geschlossen, ohne Kleinklein und durchsichtiges Parteiengezänk für unser Land eintreten und werben“, so Knobloch.

„Vor allem muss es uns gelingen, die jungen Menschen in unserem Land dafür zu begeistern, dass ihre Heimat Schauplatz der wahren olympischen Idee sein könnte“, sagte Knobloch. Hier sollten die Vertreter aller Parteien als Beispiele voran gehen. Schließlich seien die Olympischen Spiele der Neuzeit als Treffen der Jugend der Welt konzipiert, das der Völkerverständigung dienen soll.

Knobloch: „Alle demokratischen Partei sind aufgerufen, sich an diesem Projekt zu beteiligen. Ich wünsche unserem Land Kinder und Jugendliche mit einem starken Selbstbewusstsein, das ihnen Kraft gibt, Großes zu leisten. Das sie motiviert, auf
sich und ihre Heimat stolz zu sein.“

Knobloch: „Wir alle sollten glücklich sein, wann immer wir tausende Gäste aus aller Welt bei uns begrüßen dürfen und die Augen der Welt auf uns gerichtet sind und sehen: „Auf diese Demokratie, ihre Politiker und die Bürger in diesem Land ist
Verlass!“

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 18.01.2026 | 29. Tewet 5786

Kulturzentrum

„Balagan“ von und mit Mirna Funk

Beginn 17:00

Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 18. Januar 2026, 17 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Mirna Funk, eine der mutigsten und unkonventionellsten jüdischen Stimmen Deutschlands erzählt von Recht und Unrecht in der Kunstwelt, von schwieriger Restitution und von der Suche einer jungen Frau nach einem Weg durch das Chaos (hebr. »Balagan«), das die deutsch-jüdische Geschichte im Allgemeinen und in ihrer Familie angerichtet hat.

Mirna Funk, 1981 in Ost-Berlin geboren, studierte Philosophie und arbeitet als Autorin sowie freie Journalistin u. a. für NZZ, DIE WELT und Die ZEIT. Für ihr Romandebüt »Winternähe« wurde sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. Mirna Funk lebt in Berlin und Tel Aviv.

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Mi. 21.01.2026 | 3. Schwat 5786

Kultur

Dan Ariely x Guy Katz: About the Path to Hate

Beginn 19:00

Gespräch in Englisch
Mittwoch, 21. Januar 2026, 19 Uhr

 

An Evening on the Psychology of Antisemitism

Antisemitism is growing, raising the painful question: why? Join world-renowned behavioral scientist Dan Ariely to explore the psychological mechanisms behind hatred and how we might break these destructive cycles. His work reveals predictable patterns in human behavior, even harmful. Weiterlesen »

Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786

Kultur

Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“

Beginn 19:00

Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr

Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)

Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.

Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »

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