Veranstaltungen Kulturzentrum
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So. 10.07.2011 | 8. Tamusz 5771
Beginn 11:00Kino-Spezial „Barney’s Version“
Exklusive Vorführung: Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern präsentiert in Kooperation mit Universal Pictures International Germany den Film: Barney’s Version im Royal Filmpalast. Zigarren, Whiskeys und mindestens eine Ehe zu viel. Frei nach Mordecai Richlers (1931-2001) satirischer Romanvorlage Barney’s Version (Wie Barney es sieht) – seinem letzten (1997) und unumstritten bestem Werk – wird nun auch das Kinopublikum auf eine Funken sprühende Achterbahnfahrt durch das mitgenommen, was Barney Panofsky „Die wahre Geschichte meines verschwendeten Lebens“ nennt.
Es ist die Bilanz eines Ex-Bohèmien, der zum halbseriösen Filmproduzenten, Ehemann und Vater aufsteigt, erzählt in einer grandiosen Mischung aus jüdischem Wortwitz und Lebensweisheit, Liebesreigen und Generationen-Epos. In dieser Tragikomödie überzeugen durch ihr Können u. a. Paul Giamatti als Barney Panofsky, Dustin Hoffman als sein Vater Izzy, Minnie Driver als 2. Mrs. „P“ und Rosamund Pike als Miriam Grant-Panofsky. Regie: Richard J. Lewis.
Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern präsentiert in Kooperation mit Universal Pictures International Germany Barney’s Version in der deutschen Fassung (USA 2010, 132 min.).
Kino: Royal Filmpalast, Goetheplatz 2
Einlass in Kino C: ab 10.30 Uhr
Eintritt 7 Euro, ermäßigt 6 Euro
Karten erhältlich an der Kinokasse, täglich 11 – 23 Uhr oder unter der Reservierungshotline, Telefon +49(0)89 53 39 56, täglich 11 – 19 Uhr.
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Aktuelle Veranstaltungen
Mo. 15.06.2026 | 30. Siwan 5786
Kultur
Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom: „Wie nennt Ihr dieses Land hier? Unter Siedlern“
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Mit Fotos von Isi Tenenbom
Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr
Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«, war er allein unter Juden, Amerikanern, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten, politisch engagierten Siedlern, antizionistischen Charedim, mit Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben, mit Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.
Je mehr Gespräche er führte, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« Weiterlesen »
Mi. 17.06.2026 | 2. Tamusz 5786
Kultur
Scholem-Alejchem-Vortrag: „ביכער פֿאַר אַלע“ – „Bücher für alle – populäre jiddische Literatur in Osteuropa, 1860 – 1914“
Beginn 18:15Scholem-Alejchem-Vortrag in ondenk fun Evita Wiecki s“l
Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:15 Uhr
Vortrag in jiddischer Sprache
- Begrüßung: Prof. Dr. Martina Niedhammer
- Einführung: Dr. Dasha Vakhrushova
Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der jiddische Buchmarkt in Osteuropa neben traditionell-religiöser chassidischer Literatur immer mehr auch von weltlichen Publikationen geprägt. Diese neuen Texte richteten sich an ein breiteres jiddischsprachiges Lesepublikum, das tatsächlich großes Interesse an den neuen Formen und Inhalten zeigte. In dieser Zeit erschienen auch die ersten jiddischen Zeitungen, ein erschwingliches und leicht zugängliches Mittel der Verbreitung allgemeinen Wissens und aufklärerischer Ideen. Allmählich wurden diese Zeitungen zu einer wichtigen Bühne für literarische Werke unterschiedlichster Qualität. Der Vortrag möchte die große Bandbreite jiddischer Publikationen aufzeigen, zu denen jiddische Leser von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Zugang hatten, und stellt eine repräsentative Auswahl dieser Werke vor. Dazu gehören belletristische Werke diverser Genres und Stilrichtungen von verschiedener Qualität, darunter die sogenannte shund-literatur [Trivialliteratur] sowie populärwissenschaftliche Werke, die auf die Bedürfnisse der osteuropäischen jiddischen Leserschaft zugeschnitten waren. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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