Kultur
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Mi. 10.09.2025 | 17. Elul 5785
Beginn 19:00„Freud, der Außenseiter“ von und mit Yair Qedar
Screening und Filmgespräch
Mittwoch, 10. September 2025, 19 Uhr
Beitrag zu den 16. Jüdischen Filmtagen
Dokumentarfilm (IL/Österreich/Deutschland 2025), dt. F., 52 Min.
Drehbuch, Regie und Produktion: Yair Qedar
Erzählstimme: Karl Markovics
Wer war Sigmund Freud? Yair Qedar unternimmt in »Freud, der Außenseiter« eine filmische Reise in das Leben und Werk des Begründers der Psychoanalyse. In vier Akten verbinden sich Briefe, Träume, Animationen und Interviews mit Fachleuten zu einem mitunter überraschenden Porträt des Menschen Sigmund Freud. Im Mittelpunkt stehen Freuds Erfahrungen der Ausgrenzung als Jude in Wien und wie diese seine Arbeit, seine Theorien und sein persönliches Leben beeinflussten. Poetisch und anregend zeigt der Film, dass Freuds revolutionär neue Sicht auf die menschliche Seele vor allem eines ist: der geschärfte Blick eines Außenseiters.

Yair Qedar; Foto: Zohar Gur Arie
Yair Qedar ist Dokumentarfilmer und Journalist. Er studierte in Tel Aviv hebräische Literatur und schrieb für verschiedene israelische Tageszeitungen. Das von ihm initiierte Filmprojekt „Ha-Ivrim“, das seit 2009 wichtige Persönlichkeiten des jüdischen Denkens und Schreibens poetisch porträtiert, wurde international mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Bei OUTSIDER. FREUD übernahm Qedar selbst Drehbuch, Regie und Produktion.
Das Gespräch mit Yair Qedar in Englisch führt Dr. Corinna Wernz, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.
Eintritt 10,- Euro.
Karten unter Telefon (089) 202 400 491, per Email an karten@ikg-m.de und an der Abendkasse. Es wird um Anmeldung gebeten.
Veranstalter: Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München e.V., Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft, AG München, und Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München & Oberbayern
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
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Aktuelle Veranstaltungen
Do. 12.11.2026 | 2. Kislew 5787
Kultur
„Kinderwunsch“ – Lesung und Gespräch mit Maya Arad
Beginn 19:00Maya Arad stellt ihren gleichnamigen Roman im Gespräch mit ihrer Übersetzerin Lucia Engelbrecht vor
Donnerstag, 12. November 2026, 19 Uhr
Die 39-jährige Lehrerin Idit aus Tel Aviv möchte unbedingt Mutter werden und kämpft sich dafür über komplexe Hürden. Sie träumt von der großen Liebe, ernährt sich gesund. Gut ausgebildet und alleinstehend wird das Zeitfenster ein Kind zu bekommen, immer kleiner, während ihr Kinderwunsch immer größer wird.
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Kultur
»Als ich mit Leonard Cohen einen Hut kaufen ging«: Eine Spurensuche zum 10. Todestag
Beginn 19:00Hommage an Leonard Cohen
Montag, 16. November 2026, 19 Uhr
Mit Thomas Kraft (Texte), dem Gitarristen Steven Lichtenwimmer, dem Flamenco-Gitarristen Ricardo Volkert und der Sängerin Laura Wachter
In seinem lebenslangen Versuch der Selbstbefragung hat der kanadische Sänger, Komponist, Schriftsteller, Dichter und Maler Leonard Cohen (21.09.1934 in Westmount, Provinz Québec, – 7.11.2016 in Los Angeles) einen Kampf geführt zwischen Begehren und Disziplin, Sucht und Sehnsucht, stets in der Hoffnung auf Erlösung und Befreiung.
Die Würdigung von Thomas Kraft, der 2014 »Cohen. Eine Hommage« veröffentlichte, gefolgt 2021 von „Rock´n´Read“, 2022 „The Last DJs“ und 2024 von „Americana. Ein zerrissenes Land im Spiegel der Countrymusic“, mit neuen Texten über Cohen führt literarisch und musikalisch an sieben Orte von Montreal über London, Hydra und Nashville nach New York, Granada und Los Angeles.
Weiterlesen »Mi. 18.11.2026 | 8. Kislew 5787
Kultur
Vortrag: Die Deutsch-Israelischen Studiengruppen und die frühen studentischen Kontakte mit Israel 1948 bis 1972
Beginn 19:00Buchpräsentation
Mittwoch, 18. November 2026, 19 Uhr
In seiner Dissertation untersuchte Jonas Hahn die ab Ende der 1950er Jahre an zahlreichen westdeutschen Universitäten gegründeten Deutsch-Israelischen Studiengruppen. Vor dem Hintergrund von NS-Zeit und Holocaust widmeten sich die Gruppen der NS-Aufarbeitung, dem Kampf gegen Antisemitismus und für engere Kontakte mit Israel. Der Autor bettet die Geschichte dieser studentischen Gruppen in den größeren Kontext der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte sowie der frühen deutsch-israelischen Beziehungen ein. Das im Wallstein Verlag erschienene Buch geht auf Hahns Dissertation am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU München zurück. Die Drucklegung unterstützte der gemeinnützige Freundeskreis des Lehrstuhls.
Weiterlesen »Israelitische Kultusgemeinde
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