Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Ukraine-Hilfe

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17. März 2022

Die IKG hilft

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Schon am ersten Tag des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine begannen in der IKG an oberster Stelle die Vorbereitungen für schnelle Hilfsmaßnahmen sowohl für die Menschen in der Ukraine wie auch für die zu erwartenden jüdischen Familien, die hier in München ankommen würden.

Inzwischen haben die Präsidentin, Vorstand, Geschäftsführung und die betreffenden Abteilungen der IKG ein umfassendes Hilfsprogramm auf die Beine gestellt, das auf Hochtouren läuft. Aktuell betreut die IKG bereits viele Menschen, darunter vor allem Frauen mit ihren Kindern sowie auch Ältere, und mit jedem Tag kommen weitere aus der Ukraine geflüchtete Jüdinnen und Juden in München an, die uns als jüdische Gemeinde ganz gezielt als erste Anlaufstelle ansteuern.

Um diese vor dem Krieg geflüchteten Menschen würdig zu schützen und zu versorgen, wird weiterhin buchstäblich alles benötigt – von der Unterkunft über Kleidung und Verpflegung, medizinische Versorgung und psychosoziale Beratung bis hin zu Angeboten für die Kinder in Kindergarten und Schule. Und natürlich brauchen wir jede Menge helfender Hände. Der Bedarf wächst jeden Tag – aber die Hilfsbereitschaft, die schon jetzt überwältigend ist, G’tt sei Dank auch.


So hilft die IKG – werden auch Sie Teil unserer Hilfsgemeinschaft!

  • Große Spendenaktion – Hier können Sie spenden:

Kontoinhaber: Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern
HypoVereinsbank
IBAN: DE34 7002 0270 0036 9150 13
BIC: HYVEDEMMXXX

  • Vermittlung von Unterkünften – Hier können Sie uns eine Unterkunft mitteilen.
  • Medizinische Hilfe und psychosoziale Beratung.
  • Tägliche Verpflegung von Geflüchteten im Gemeindezentrum
  • Beratung zur Neuorientierung und Hilfe bei Behördengängen
  • Aufnahme von Kindern aus der Ukraine im Alexander-Moksel-Kindergarten, in der Sinai-Grundschule und im Helene Habermann Gymnasium
  • Rettungsaktion für Angehörige von Gemeindemitgliedern aus Gebieten nahe der ukrainischen Grenze.
  • Hilfslieferungen per LKW zu Geflüchteten nach Rumänien.

As soon as the news broke of Russian aggression against Ukraine, the community’s highest levels began preparing rapid relief measures both for the people in Ukraine and for the Jewish families expected to arrive in Munich.

Since the beginning of the war, the president, the community board, management and all relevant departments of the IKG have worked together to set up a comprehensive aid program which is currently running at full capacity. At present, the IKG is assisting a number of people, most of them women, children and elderly citizens. Each day, more Jews who have fled Ukraine arrive in Munich, many of whom choose to specifically reach out to us as the local Jewish community.

We continue to do what is necessary to protect and provide those who seek refuge with us with everything that is needed for them to not only survive, but be able to live in dignity. To do this, various kinds of support are needed every day, ranging from accommodation, clothing and food, medical care and psychosocial counseling to support for children in kindergarten and school. Every helping hand makes a difference in a situation where the need is growing by the day. Luckily, so is the readiness to help—thank G-d!

How the IKG helps—join the relief effort!

  • Support us with a donation:

Account holder: Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern
HypoVereinsbank
IBAN: DE34 7002 0270 0036 9150 13
BIC: HYVEDEMMXXX

  • We help find accommodations (Have a spare room you can share? Let us know through this form.)
  • We offer medical assistance and psycholsocial counseling
  • We provide meals to refugees at the community center
  • We offer counseling for reorientation and assistance in dealing with authorities
  • Ukrainian children are integrated into the community’s Alexander Moksel kindergarten, Sinai Elementary School and Helene Habermann High School
  • We help transfer relatives of community members who have fled Ukraine from gathering points in neighboring countries close to the border
  • Supply trucks directly support Ukrainian refugees in Romania
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Aktuelle Veranstaltungen


Mi. 20.05.2026 | 4. Siwan 5786

Kultur

„Die neue autoritäre Linke. Eine akute Bedrohung für die demokratische Gesellschaft“ von und mit dem Autor Nicholas Potter

Beginn 19:00

Buchpräsentation & Gespräch
Mittwoch, 20. Mai 2026, 19 Uhr

Moderation: Shahrzad Eden Osterer (BR)

Mit seinen Recherchen und Reportagen richtet Nicholas Potter, Journalist und »taz«-Redakteur, einen eindringlichen Weckruf an die demokratische Gesellschaft, gegenüber jeglicher Form autoritären Denkens und politischen Extremismus‘ wachsam und mutig zu sein. Auf Demonstrationen, an Hochschulen, in den sozialen Medien und Subkulturen ist insbesondere nach dem 7. Oktober 2023 eine Radikalisierung am Werke, die andere Meinungen verbal und ihre Vertreter körperlich attackiert. Potter, selbst ins Fadenkreuz dieser Szene geraten, zeichnet ein eindrückliches Bild der neuen autoritären Linken, ihrer Netzwerke und Ideologie. Weiterlesen »

Di. 09.06.2026 | 24. Siwan 5786

Kultur

„Vier Tage im Juni. Eine nahöstliche Tetralogie. Mossul – Tel Aviv – Babel – Istanbul“ mit Mona Yahia

Beginn 19:00

Lesung und Gespräch
Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr

In ihrem Roman »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« erzählt Mona Yahia die Geschichte einer jüdischen Familie zwischen Mossul, Tel Aviv, Babel und Istanbul. Ausgehend von einem Wendepunkt im Jahr 1918 entfaltet sich über vier Generationen hinweg ein vielschichtiges Panorama von Aufbruch, Verlust und Exil.  In eindringlichen Momentaufnahmen – jeweils verdichtet auf einen einzigen Tag – verknüpft die Autorin persönliche Schicksale mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts und stellt die Frage nach Zugehörigkeit, Erinnerung und dem eigenen Platz in der Welt. Weiterlesen »

Mo. 15.06.2026 | 30. Siwan 5786

Kultur

Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom: „Wie nennt Ihr dieses Land hier? Unter Siedlern“

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mit Fotos von Isi Tenenbom
Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr

Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«, war er allein unter Juden, Amerikanern, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten, politisch engagierten Siedlern, antizionistischen Charedim, mit Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben, mit Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.

Je mehr Gespräche er führte, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« Weiterlesen »

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