Ukraine-Hilfe
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2. März 2022
Unterkünfte für Geflüchtete
Wer aus dem Kriegsgebiet ankommt, benötigt zuallererst ein Dach über dem Kopf. Sie können helfen, indem Sie Übernachtungsplätze für Geflüchtete aus der Ukraine anbieten, die IKG nimmt derzeit Angebote auf, um die Ankommenden möglichst effizient verteilen zu können. Danke für Ihre Solidarität und Unterstützung!
Ihre Hilfsangebote können Sie uns über dieses Formular mitteilen.
Wichtige Fragen:
Wie lange sollte ich Unterkunftsuchende aufnehmen können?
Im Formular können Sie Zeiträume ab einer Woche wählen
Wie nehme ich Kontakt mit den Unterkunftsuchenden auf?
Sie erhalten von uns eine Email mit Kontaktdaten und Bedarfen von Unterkunftssuchenden. Sie können dann entweder mit diesen direkt Kontakt aufnehmen oder sich bei uns zurückmelden, falls die Bedarfe nicht Ihrem Angebot entsprechen sollte.
Gehe ich einen Vertrag ein?
Nach Rücksprache mit Ihnen teilen wir Ihnen Kontaktdaten von Unterkunftsuchenden aus der Ukraine mit.Es besteht kein Vertragsverhältnis mit uns. Sie leisten an uns keine Zahlungen.
Was geschieht mit meinen eingegebenen Daten?
Die Daten werden ausschließlich für die Zwecke dieser Initiative erhoben und gespeichert und dienen lediglich dazu, das Matching zu Anfrage für Unterkünfte und die Kontaktherstellung zu ermöglichen.
Rechtliches
Menschen aus der Ukraine dürfen visumsfrei einreisen und mindestens 90 Tage bleiben, eine Verlängerung ist möglich.Ukrainische Flüchtlinge können einen Antrag nach § 24 AufenthG stellen bei der zuständigen Ausländerbehörde stellen. Damit ist dann eine Arbeitsaufnahme möglich und sofern erforderlich besteht Anspruch aus Sozialleistungen und medizinische Versorgung. Weitere Informationen zum Aufenthalt für Menschen aus der Ukraine in Deutschland hat das Bundesinnenministerium zusammengestellt. Informationen über die Entwicklung finden Sie hier.
Muss ich mit den Menschen zum Amt bzw. andere Behördengänge durchführen?
Nein, eine solche Verpflichtung besteht nicht.
Wer bürgt für die aufgenommenen Personen?
Derzeit erarbeitet die Bundesregierung Regelungen für die Schutzgewährung für Menschen aus der Ukraine, die in Deutschland einreisen. Informationen über den aktuellen Stand finden Sie hier.
Wer haftet in Schadensfällen? Wie verhält es sich mit Versicherungsfällen?
Wie in jedem Fall, in dem jemand schuldhaft einen Schaden verursacht, haftet die Person dafür; wenn eine Versicherung besteht, tritt diese möglicherweise ein.
VeranstaltungenÜberblick »
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Aktuelle Veranstaltungen
Di. 09.06.2026 | 24. Siwan 5786
Kultur
„Vier Tage im Juni. Eine nahöstliche Tetralogie. Mossul – Tel Aviv – Babel – Istanbul“ mit Mona Yahia
Beginn 19:00Lesung und Gespräch
Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr
In ihrem Roman »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« erzählt Mona Yahia die Geschichte einer jüdischen Familie zwischen Mossul, Tel Aviv, Babel und Istanbul. Ausgehend von einem Wendepunkt im Jahr 1918 entfaltet sich über vier Generationen hinweg ein vielschichtiges Panorama von Aufbruch, Verlust und Exil. In eindringlichen Momentaufnahmen – jeweils verdichtet auf einen einzigen Tag – verknüpft die Autorin persönliche Schicksale mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts und stellt die Frage nach Zugehörigkeit, Erinnerung und dem eigenen Platz in der Welt. Weiterlesen »
Mo. 15.06.2026 | 30. Siwan 5786
Kultur
Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom: „Wie nennt Ihr dieses Land hier? Unter Siedlern“
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Mit Fotos von Isi Tenenbom
Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr
Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«, war er allein unter Juden, Amerikanern, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten, politisch engagierten Siedlern, antizionistischen Charedim, mit Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben, mit Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.
Je mehr Gespräche er führte, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« Weiterlesen »
Mi. 17.06.2026 | 2. Tamusz 5786
Kultur
Scholem-Alejchem-Vortrag: „ביכער פֿאַר אַלע“ – „Bücher für alle – populäre jiddische Literatur in Osteuropa, 1860 – 1914“
Beginn 18:15Scholem-Alejchem-Vortrag in ondenk fun Evita Wiecki s“l
Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:15 Uhr
Vortrag in jiddischer Sprache
- Begrüßung: Prof. Dr. Martina Niedhammer
- Einführung: Dr. Dasha Vakhrushova
Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der jiddische Buchmarkt in Osteuropa neben traditionell-religiöser chassidischer Literatur immer mehr auch von weltlichen Publikationen geprägt. Diese neuen Texte richteten sich an ein breiteres jiddischsprachiges Lesepublikum, das tatsächlich großes Interesse an den neuen Formen und Inhalten zeigte. In dieser Zeit erschienen auch die ersten jiddischen Zeitungen, ein erschwingliches und leicht zugängliches Mittel der Verbreitung allgemeinen Wissens und aufklärerischer Ideen. Allmählich wurden diese Zeitungen zu einer wichtigen Bühne für literarische Werke unterschiedlichster Qualität. Der Vortrag möchte die große Bandbreite jiddischer Publikationen aufzeigen, zu denen jiddische Leser von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Zugang hatten, und stellt eine repräsentative Auswahl dieser Werke vor. Dazu gehören belletristische Werke diverser Genres und Stilrichtungen von verschiedener Qualität, darunter die sogenannte shund-literatur [Trivialliteratur] sowie populärwissenschaftliche Werke, die auf die Bedürfnisse der osteuropäischen jiddischen Leserschaft zugeschnitten waren. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
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