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15. Juli 2019
Nach Aufregung um „SPIEGEL“-Artikel – Knobloch: „Verquickung von Andeutungen, Gerüchten und Hörensagen“
München, 15.7.2019. Am vergangenen Wochenende hatte der SPIEGEL einen Artikel mit dem ursprünglichen Titel „Lobbyismus im Bundestag: So steuern zwei Vereine die deutsche Nahostpolitik“ veröffentlicht. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärt hierzu: „In einer Verquickung von Andeutungen, Gerüchten und Hörensagen zeichnen die Autoren des SPIEGEL ohne Belege das Bild einer proisraelischen Interessenorganisation, die offenbar nicht trotz, sondern gerade aufgrund ihrer geringen Größe besonders gefährlich sein soll.“
„Von der angeblichen proisraelischen Einflussnahme einiger weniger jüdischer Akteure und der Implikation des ‚jüdischen Geldes‘ ist es bis zur ‚jüdischen Lobby‘ des klassischen Antisemitismus kein weiter Weg mehr.“
Knobloch verwies darauf, dass gerade die Medien in einer besonderen Verantwortung stünden: „In Zeiten, da sämtliche Statistiken einen Anstieg des Antisemitismus zeigen, da die jüdische Gemeinschaft so verunsichert ist wie noch nie seit Bestehen der Bundesrepublik und da man keine Zeitung und kein Magazin mehr aufschlagen kann, ohne von antijüdischen Vorfällen zu lesen, ist es unverantwortlich, mit einem so tendenziösen Text die Stimmung weiter aufzuheizen.“
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„Un Tango Para Rachel“
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Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen
Deutschlandpremiere
Argentinien, USA, Schweiz 2025, 25 Min.
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Darsteller: Sabrina Birmajer, Luciano Borges, Martín Goldber, Lea Kalisch
Im Jahr 1915 entdeckt eine religiöse junge Jüdin den Tango und begibt sich ausgerechnet in ein Bordell in Buenos Aires, um mehr darüber zu erfahren. Dort begegnet sie der Prostituierten Rivka. Es wird eine Reise der Befreiung.
Anschließend Kurzinterview mit der Allroundkünstlerin und Konzert »Yiddish & Tango« mit Lea Kalisch (Gesang), begleitet von Tobias Moss (Gitarre) und Pavel Shalman (Violine)
Die gebürtige Schweizerin Lea Kalisch und der Amerikaner Rabbi T sind ein junges, dynamisches Duo, das jüdische Musik mit einem frischen Twist zu neuem Leben erweckt, hier ergänzt durch den Wiener Musiker Pavel Shalman. Tobias Moss ist im Hauptberuf seit 2024 Rabbiner der liberalen Gemeinde Or Chadasch in Wien. Seine Frau Lea, genannt die rappende Rebbetzin und Yiddish Queen of Pop, ist Sängerin, Songtexterin, Schauspielerin und inzwischen auch Filmemacherin. Weiterlesen »
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