Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Kulturzentrum

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Do. 26.10.2017 | 6. Cheschwan 5778

Beginn 19:00

„Nicht ganz koscher – Vaterjuden in Deutschland“

Buchpräsentation mit Ruth Zeifert und Gespräch mit den Rabbinern Dr. Tom Kučera und Rabbiner Yehuda Aharon Horovitz

Buchcover

Jüdisch ist, wer Kind einer jüdischen Mutter ist. Das Religionsgesetz, die Halacha, ist da eindeutig. Es kommt allein auf die Mutter an. Herkunft und Glauben des Vaters sind für den Status irrelevant. In den Jüdischen Gemeinden sind sie nicht registriert. Der Status aber steht oft im Widerspruch zum Selbstbild und zur Fremdwahrnehmung.

Ruth Zeifert hat dieses Phänomen in ihrer Dissertation (erschienen bei Hentrich & Hentrich, Berlin) untersucht und Gespräche mit so genannten  »Vaterjuden« geführt. Wie sieht ihre Lebenswirklichkeit »zwischen den Stühlen« aus?

Rabbiner Dr. Tom Kučera amtiert seit Oktober 2006 als Gemeinderabbiner der »Liberalen jüdischen Gemeinde Beth Shalom« in München.

Rabbiner Yehuda Aharon Horovitz ist im Rabbinat der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern tätig.

Ruth Zeifert © z.V.g

Ruth Zeifert © z.V.g

Ruth Zeifert, geboren 1972, wuchs in Frankfurt am Main auf.  2016 Promotion zu »Vaterjuden in Deutschland« (Hentrich & Hentrich Verlag). Sie war ehrenamtlich tätig als zweite Vorsitzende der DIG München, arbeitete am Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt, u.a. in Projekten zur Erforschung der Spätfolgen der Schoah.

Eintritt: 7,– Euro. Schüler, Studenten und München-Pass-Inhaber frei.

Anmeldung erbeten unter (089) 202400-491 oder per E-Mail: karten@ikg-m.de

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München & Oberbayern

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 30.11.2025 | 10. Kislew 5786

Kultur

„Das Sterben der Demokratie“: Ein Abend mit Richard C. Schneider und Peter R. Neumann

Beginn 18:00

Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 30. November 2025, 18 Uhr

Moderation: Shahrzad Eden Osterer (Bayerischer Rundfunk)

Weltweit gewinnen Rechtspopulisten massiv an Unterstützung und gefährden die liberale Demokratie. Peter R. Neumann, einer der international renommiertesten Extremismus-Experten, und der vielfach ausgezeichnete Journalist und Dokumentarfilmer Richard C. Schneider haben sich unter anderem in Ungarn, Frankreich, den Niederlanden, Italien und den USA umgesehen. Ihre augenöffnende Recherche (Rowohlt Berlin) zeigt wie unter einem Brennglas, welcher Gefahr Deutschland gegenübersteht. Weiterlesen »

Mi. 03.12.2025 | 13. Kislew 5786

Kultur

„Vom Überleben ins Leben“: Eine jüdische Biografie im München der Nachkriegszeit mit Roman Haller

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 3. Dezember 2025, 19 Uhr

Vorstellung der Autobiografie von Roman Haller

Moderation: Shahrzad Osterer (BR)

Roman Haller erzählt von seiner Geburt 1944 in einem Waldversteck in Polen, vom Aufwachsen in Deutschland, einem Land, das seine Eltern ermordet hätte, wenn es ihrer in der NS-Zeit habhaft geworden wäre, vom jüdischen Alltag zwischen Schwarzmarkt und Schulbank, Davidstern und Lederhose. Mit Humor schildert er, wie das Leben trotz allem weiterging und wie er seinen Platz im München der Nachkriegszeit fand. Weiterlesen »

Do. 04.12.2025 | 14. Kislew 5786

Kultur

„Schweigend stand sie vor der geschlossenen Tür“ – Zwiesprache mit Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer

Beginn 19:00

Lesung und Gespräch
Donnerstag, 4. Dezember 2025, 19 Uhr

Die Schriftstellerin Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer, ihre Übersetzerin, unterhalten sich auf Hebräisch und Deutsch über Shalevs vorletzten Roman »Schicksal«.

Lesung in hebräischer und deutscher Sprache

Moderation und Übersetzung des Zwiegesprächs: Anne Birkenhauer Weiterlesen »

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