Veranstaltungen Kulturzentrum
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So. 17.09.2017 | 26. Elul 5777
Beginn 18:00Die etwas andere Annäherung an den Antisemitismus in Europa: Selma Sipurs Roman „Tango in Tel Aviv“
Lesung und Gespräch mit Selma Sipur

© Leni K._photocase.com
Die junge Schwedin Liora kehrt von einem Auslandspraktikum in Argentinien zurück und steht vor den Trümmern ihrer Beziehung. Doch nicht ihre privaten Schwierigkeiten erweisen sich als ihr Hauptproblem, sondern die politische Entwicklung: der anwachsende Antisemitismus in Südschweden.
Schon 2014 hieß es in einem Artikel der »Jüdischen Allgemeinen«, dass Schweden mit 4% bekennenden Antisemiten das am wenigsten antisemitische Land in Europa sei. Doch im letzten Jahrzehnt haben antijüdische Ressentiments massiv zugenommen. Der Migrationshintergrund von Kriegsflüchtlingen mit antijüdischer Einstellung sowie der Nahostkonflikt führten dazu, dass viele der rund 15.000 Juden in Schweden sich in ihrer Heimat nicht mehr sicher fühlen, von kleineren Städten wie Malmö nach Stockholm umgezogen sind, oder gleich an Alijah nach Israel denken. Diese Entwicklung hat Sipur bereits 2013, als ihr Roman erschien, vorausgesehen.
Die Autorin Selma Sipur ist promovierte Politikwissenschaftlerin, Alumna des Austauschprogramms der Konrad-Adenauer-Stiftung mit dem American Jewish Committee und Altstipendiatin der Hanns-Seidel-Stiftung.
Karten à 5,- Euro
Rückfragen unter Telefon (089)202400-491
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde & Oberbayern und Kollektiv A
Veranstaltungsort: By Prinzip im Forum, Münchner Freiheit 7, 80802 München
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Aktuelle Veranstaltungen
So. 30.11.2025 | 10. Kislew 5786
Kultur
„Das Sterben der Demokratie“: Ein Abend mit Richard C. Schneider und Peter R. Neumann
Beginn 18:00Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 30. November 2025, 18 Uhr
Moderation: Shahrzad Eden Osterer (Bayerischer Rundfunk)
Weltweit gewinnen Rechtspopulisten massiv an Unterstützung und gefährden die liberale Demokratie. Peter R. Neumann, einer der international renommiertesten Extremismus-Experten, und der vielfach ausgezeichnete Journalist und Dokumentarfilmer Richard C. Schneider haben sich unter anderem in Ungarn, Frankreich, den Niederlanden, Italien und den USA umgesehen. Ihre augenöffnende Recherche (Rowohlt Berlin) zeigt wie unter einem Brennglas, welcher Gefahr Deutschland gegenübersteht. Weiterlesen »
Mi. 03.12.2025 | 13. Kislew 5786
Kultur
„Vom Überleben ins Leben“: Eine jüdische Biografie im München der Nachkriegszeit mit Roman Haller
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 3. Dezember 2025, 19 Uhr
Vorstellung der Autobiografie von Roman Haller
Moderation: Shahrzad Osterer (BR)
Roman Haller erzählt von seiner Geburt 1944 in einem Waldversteck in Polen, vom Aufwachsen in Deutschland, einem Land, das seine Eltern ermordet hätte, wenn es ihrer in der NS-Zeit habhaft geworden wäre, vom jüdischen Alltag zwischen Schwarzmarkt und Schulbank, Davidstern und Lederhose. Mit Humor schildert er, wie das Leben trotz allem weiterging und wie er seinen Platz im München der Nachkriegszeit fand. Weiterlesen »
Do. 04.12.2025 | 14. Kislew 5786
Kultur
„Schweigend stand sie vor der geschlossenen Tür“ – Zwiesprache mit Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer
Beginn 19:00Lesung und Gespräch
Donnerstag, 4. Dezember 2025, 19 Uhr
Die Schriftstellerin Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer, ihre Übersetzerin, unterhalten sich auf Hebräisch und Deutsch über Shalevs vorletzten Roman »Schicksal«.
Lesung in hebräischer und deutscher Sprache
Moderation und Übersetzung des Zwiegesprächs: Anne Birkenhauer Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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