Veranstaltungen Kulturzentrum
« Zurück
Do. 22.02.2018 | 7. Adar 5778
Beginn 19:00Podiumsgespräch: „Deutschland war wie ein anderer Planet“ – Russisch-jüdische Zuwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion
Über das neue Selbstverständnis und eine veränderte (Erinnerungs-) Kultur diskutieren u. a. der Historiker Dmitrij Belkin, Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) München und Oberbayern, die Publizistin Sonja Margolina und Christian Ude, Alt-OB und Autor.
Deutschland als Einwanderungsland für Juden hat eine Geschichte: Die ersten »Refusniks« kamen bereits in den 1970er Jahren. Doch eine große geordnete Zuwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion begann Anfang der 1990er Jahre. Die jüdische Gemeinschaft wuchs von ca. 28.000 Mitgliedern offiziell auf rund 105.000 und veränderte das Bild in den jüdischen Gemeinden maßgeblich.
Begrüßung: Ariel Kligman, Vizepräsident der IKG
Moderation: Ellen Presser
Ort: Gemeindezentrum St.-Jakobs-Platz 18
Eintritt: 7 Euro
Anmeldung erbeten unter Telefon (089) 20 24 00-491 oder unter karten@ikg-m.de.
VeranstaltungenÜberblick »
Februar 2026 | Schwat-Adar I
- So
- Mo
- Di
- Mi
- Do
- Fr
- Sa
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- 10
- 11
- 12
- 13
- 14
- 15
- 16
- 17
- 18
- 19
- 20
- 21
- 22
- 23
- 24
- 25
- 26
- 27
- 28
Aktuelle Veranstaltungen
Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786
Kultur
„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr
Moderation: Ellen Presser
Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.
Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
