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Pressemitteilung

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9. April 2017

Anschläge in Ägypten | Knobloch: „Widerwärtige antichristliche, menschenverachtende Tat – religiöse Minderheiten müssen im arabischen Raum endlich besser geschützt werden“

München, 9.4.2017. Bei zwei Terroranschlägen auf christliche Kirchen in Ägypten hat es an diesem Palmsonntag viele Tote und Verletzte gegeben. Dazu Charlotte Knobloch in einer ersten Reaktion: „Nach der menschenverachtenden Terrortat am Freitag in Stockholm müssen wir schon wieder viele Tote und Verletzte beklagen, die Opfer der maßlosen Grausamkeit islamistischer Attentäter geworden sind.

Ich bin zuziefst erschüttert und entsetzt über die perfiden Anschläge auf die koptischen Christen in Alexandria und in Tanta. Das ist ein schrecklich trauriger Palmsonntag nicht nur für Ägypten, nicht nur für Christen – sondern für die ganze Welt, für alle Menschen, die sich nach einem friedlichen Miteinander in Freiheit sehnen.

Die islamistischen Terroristen wollen die letzten Christen aus dem mehrheitlich muslimischen Land vertreiben. Dem muss sich die zivilisierte Welt entgegenstellen.

In Ägypten sowie im gesamten arabischen Raum muss die Sicherheit religiöser Minderheiten und das Leben anderer Religionen endlich nachhaltig sichergestellt werden. Die masssive antichristliche Hetze, Diskriminierung und Gewalt darf nicht länger hingenommen werden.“

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Februar 2026 | Schwat-Adar I | « »

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Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786

Kultur

„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.

Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »

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