Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Kulturzentrum

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So. 04.09.2016 | 1. Elul 5776

Beginn 12:00

Kalligraphie mit dem Künstler und Schreiber Moran Haynal

Veranstaltung am Europäischer Tag der jüdischen Kultur

Moran Haynal © IKG München

Moran Haynal © IKG München

Moran Haynal, 1949 in Budapest geboren, ist ein in München lebender ungarisch-israelischer Künstler.

Haynal, der einige Zeit als Kind in Berlin verbrachte, studierte in Wien an der Akademie für Bildende Künste. Danach kehrte er zurück nach Ungarn, um Kommunikationswissenschaft zu studieren. In den 90er Jahren wanderte er nach Israel aus und lernte in Beth El »Sofrut«, die klassische jüdische Kalligraphie. Haynal arbeitete als freier Künstler sowie als Schreiber von Torarollen, Mesusot und Ketubbot. Inzwischen zog er weiter nach München.  Werke von ihm gibt es u. a. im Musée National d’Hanoi, Vietnam; im Museum Auschwitz, Polen; in der Nationalgalerie in Budapest sowie im Israel-Museum in Jerusalem.

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Februar 2026 | Schwat-Adar I | « »

Aktuelle Veranstaltungen


Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786

Kultur

„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.

Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »

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