Veranstaltungen Kulturzentrum
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Mi. 05.10.2016 | 3. Tischri 5777
Beginn 19:00Filmvorführung: „Anderswo“
Spielfilm, Deutschland 2014, 87 Min. Sprachen: Deutsch, Englisch, Hebräisch, Jiddisch. Untertitel: Deutsch, Englisch. Drehbuch: Momme Peters, Ester Amrami. Regie: Ester Amrami. Darsteller: Neta Riskin, Golo Euler, Hana Laslo, Hana Rieber, Dovaleh Reiser, Romi Abulafia, Kosta Kaplen u. a.
„Du hast dein Zuhause verlassen und bist in die Ferne gezogen. Du hast einen frischen Wind gespürt und bist mit Dir selbst fremdgegangen. Du hast Dich neu erfunden und jetzt fühlst Du Dich frei. Doch plötzlich drückt was in Dir. Das Gefühl ist ganz klar, aber beschreiben kannst Du es nicht.“
Nach acht Jahren in Berlin und kurz vor Abschluss ihres Studiums rutscht Noa in eine Krise. Sie fühlt sich unverstanden und isoliert. Als dann auch noch die Professorin ihre Abschlussarbeit, ein Wörterbuch für unübersetzbare Wörter, für unzureichend erklärt und ihr deutscher Freund Jörg auf Konzertreise geht, fliegt sie spontan nach Israel und nimmt sich eine Auszeit. Ein paar Tage Heimaturlaub tun ihr gut. Aber auch in Israel holen sie der Alltag, alte Konflikte und die in Berlin wartenden Probleme ein.
Die Regisseurin Ester Amrami wurde in Kfar Saba / Israel, geboren und lebt seit zehn Jahren in Berlin. Ihr erster Film „Berlin Diary“
gewann beim Wettbewerb ›Gestures of Reconciliation‹ des Goethe Instituts und führte sie zum Regiestudium an die HFF Konrad Wolf. Dort realisierte sie mehrere Kurzspielfilme, die auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt wurden, unter anderem beim ›Next Generation‹-Programm in Cannes 2012. Mit ihrer Abschlussarbeit »Anderswo« legt sie nun Ihren ersten Langspielfim vor.
Eintritt: 7,- Euro, Schüler & Studenten frei.
Karten unter (089) 20 24 00 491, per E-Mail karten@ikg-m.de und an der Abendkasse.
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18
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Februar 2026 | Schwat-Adar I
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Aktuelle Veranstaltungen
Do. 05.03.2026 | 16. Adar 5786
Kultur
»Wie rettet man das Tote Meer?«
Vorstellung eines Dokumentarfilmprojekts und Vortrag im Rahmen der 17. Jüdischen Filmtage
Initiatoren: Florentinfilm, Herzliya / Israel
Das Tote Meer stirbt. Es verliert anderthalb Meter pro Jahr. Der Wasserspiegel sinkt, die Strände verschwinden, Erdfälle öffnen sich. Wenn das so weitergeht, ist es in 30 Jahren verschwunden.
Der in Entstehung befindliche Film will die Geschichte dieses Binnenmeeres aus der Perspektive von drei Personen erzählen: Mosche Bernstein, einem orthodoxen jungen Mann, der statt in der Jeschiwa zu lernen, mit seiner Kamera die Salzschichten, Rückzugslinien, sich ändernden Farben, dokumentiert; Oded Rahav, Umweltaktivist , Extremsportler und Gründer der Initiative Dead Sea Guardians; Jackie ben Zaken, ehem. Marine-Soldat, der dort seine innere Ruhe wiederfand und nun Bewußtseins-Touren leitet, mit Blick auf die sich ändernden Landschaften und seltene geologische Phänomene, die das zurückweichende Wasser freigibt.
Präsentation des Film-Teasers zur in Vorbereitung befindlichen Film-Dokumentation mit den Filmemachern Harel Yana und Mordechai Malka
»Last chance to save the Dead Sea«
Vortrag des Umweltaktivisten Oded Rahav
in engl. Sprache mit Powerpoint-Präsentation
Moderation: Emanuel Rotstein
Eintritt frei.
Anmeldung erbeten unter karten@ikg-m.de oder (089) 202 400 4i91
Veranstalter: Kulturzentrum der IKG München & Oberbayern mit freundlicher Unterstützung von florentinfilm
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18
Di. 10.03.2026 | 21. Adar 5786
Kultur
„Lieber Gott als nochmals Jesus“ – eine humoristische Beichte mit Ilja Richter
Beginn 19:00Buchpräsentation
Dienstag, 10. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit
Ilja Richter nimmt seine Zuhörerschaft mit auf (s)eine Suche nach religiöser Heimat und Zugehörigkeit. Dabei umkreist er das Thema Judentum / Christentum in bitter-komischen Geschichten, pointierten Glossen, mit Fakten und Zitaten – und Musik. Damit eröffnet er seinen ganz eigenen, ungewöhnlichen Blick in die Welt des Glaubens.
Ilja Richter, 1952 in Ost-Berlin geboren, ist das Kind einer jüdischen Mutter und eines nichtjüdischen Vaters, der als Kommunist 9 ½ Jahre in Zuchthaus und KZ verbrachte. Er gehört zu den vielseitigsten Künstlern in jeder nur denkbaren Sparte: als Schauspieler, Synchron- und Hörfunksprecher, Sänger, Autor, Theater- und Musical-Regisseur und -Darsteller. Frühe Berühmtheit erlangte er als jüngster TV-Moderator mit der Sendung »Disco« im ZDF. Weiterlesen »
Do. 12.03.2026 | 23. Adar 5786
Kultur
Ephraim Kishon. Ein Leben für den Humor
Beginn 19:00Ein Abend mit der Biographin Silja Behre
Donnerstag, 12. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit
Seit den 1960er-Jahren führten Ephraim Kishons Bücher immer wieder die Bestseller-Listen an, wurden teilweise auch verfilm, inklusive zwei Oscar-Nominierungen. Wie kam es dazu, dass der aus Budapest stammende Israeli Ephraim Kishon (1924-2005) mit seinen Humoresken gerade beim deutschen Publikum seinen größten Erfolg hatte? Ausgehend von Kishons eigenen Aufzeichnungen, Erinnerungen von Zeitzeugen und Weggefährten sowie Presseberichten und Archivmaterial beschreibt die Biographin Silja Behre seine Erfolgsgeschichte im Spannungsfeld von Literatur, Humor und Politik. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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