Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Pressemitteilung

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12. Juli 2016

Ergebnis der Gemeindewahlen 2016

München, 12.7.2016. Bei den Vorstandswahlen der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG) am 7. und 10. Juli 2016 haben die Wählerinnen und Wähler der Gemeinde die 15 Mitglieder des Gemeindevorstands der IKG gewählt.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen (Reihenfolge gemäß der erhaltenen Wählerstimmen, bei gleicher Stimmenanzahl alphabetisch):

  1. Frau Dr. h.c. Charlotte Knobloch
  2. Herr Marian Offman
  3. Herr Peter Guttmann
  4. Frau Talia Presser
  5. Herr Jehoshua Chmiel
  6. Frau Judith Epstein
  7. Frau Dipl.Sozialpäd (FH) Vera Szackamer
  8. Herr Prof. Dr. iur. Dr. iur habil. Moris Lehner
  9. Herr Dr. med. Peter Snopkowski
  10. Herr Ariel Kligman
  11. Herr Markus D. Baur
  12. Herr Eugen Alter
  13. Frau Anita Kaminski
  14. Herr Prof. h.c. Dr. Abi Pitum
  15. Herr Ing. Electromec. Daniel Salzer

Bei seiner konstituierenden Sitzung am Abend des 11. Juli 2016 wählten die Mitglieder des Vorstands aus ihrer Mitte das Präsidium, bestehend aus der Präsidentin Frau Dr. h.c. Charlotte Knobloch und den beiden Vizepräsidenten Herrn Jehoshua Chmiel und Herrn Ariel Kligman.

Der Vorstand und das Präsidium der IKG werden jeweils für vier Jahre gewählt.

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September 2026 | Elul-Tischri | « »

Aktuelle Veranstaltungen


Mi. 23.09.2026 | 12. Tischri 5787

Kultur

»Briefe an meinen Vater«. Von und mit Konrad Bernheimer

Beginn 19:00 Uhr:

Moderation: Ellen Presser

Konrad Bernheimer stellt das Schicksal seines Vaters Kurt sehr persönlich in den historischen Kontext dessen Lebenszeit: als Sohn des renommierten Kunsthändlers und Antiquitätensammlers Otto Bernheimer, als Bruder, Student der Kunstgeschichte, Emigranten in den venezolanischen Anden und Familienvater. 1954 kommt Konrad mit Mutter und zwei Schwestern zum Großvater nach München – ohne den Vater. Erst viel später erfährt Konrad Bernheimer, inzwischen selbst ein international erfolgreicher Kunsthändler, was mit seinem Vater einst geschah. Aus überlieferten Dokumenten und Familienerinnerungen entwickelt Bernheimer jr. eine Zwiesprache mit dem abwesenden Vater über Scham und Schuld, Liebe und Prägungen und die Last, die einem die Geschichte auferlegt, denn »Erinnerung bedeutet, dass etwas bleibt – auch wenn so vieles verschwunden ist«.

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Mi. 07.10.2026 | 26. Tischri 5787

Kultur

»Sie kamen, um uns zu töten. Mein Leben als Jüdin vor und nach dem 7. Oktober«

Ein Abend mit Dafna Gerstner

Buchpräsentation & Gespräch mit der Autorin
Moderation: Richard Volkmann

Dafna Gerstner stammt aus Israel und lebt seit 2011 in Deutschland. 2023 wurde sie Zeugin des brutalen Massakers der Hamas vom 7. Oktober im Kibbuz Be’eri. Wie durch ein Wunder überlebte sie in einem nicht abschließbaren Schutzraum in der Wohnung ihres Bruders Eitan. Dreißig Menschen von dort, darunter Kleinkinder, wurden nach Gaza verschleppt – nicht alle haben die Geiselhaft überlebt. Es starben insgesamt 102 aus dem Kibbuz Be‘eri, darunter auch Dafnas Bruder Eitan, der als Mitglied der Bereitschaftseinheit das Leben zahlreicher Kibbuz-Mitglieder rettete im für ihn tödlichen Kampf gegen die Terroristen.

In ihrem Buch erzählt die Überlebende Dafna Gerstner vom Leben im Kibbuz vor und nach dem Massaker, aber auch davon, was es heißt zu überleben. Sie berichtet von den traumatischen Folgen des Terrorangriffs – sowohl für sie persönlich als auch für die israelische Gesellschaft. Doch auch die Spaltung der deutschen Gesellschaft hat ihr Leben als Jüdin in Deutschland verändert.

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Sa. 17.10.2026 | 6. Cheschwan 5787

Kultur

Zum 27. Mal: »Die lange Nacht der Münchner Museen

Beginn 20:30 Uhr:

Beitrag der IKG München und Oberbayern

Auf einen Blick:

Vorträge (je 30 Min.)
20:30 Uhr Dinah Zenker
22:00 Uhr Ellen Presser

Konzerte des Synagogenchors »Schma Kaulenu«
unter Leitung von David Rees
21:15 Uhr und 22:30 Uhr (ca. 30 Min.)

Eine Synagoge, wörtlich Ort der Zusammenkunft (zum Gebet), ist von zentraler Bedeutung für jüdisches Leben. Der Vortrag erläutert, woher der Name »Ohel Jakob kommt, ferner architektonische Besonderheiten und die Rolle der Musik.

Musikalische Begleitung: Luisa Pertsovska

Veranstaltungsort: Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum bietet koschere Köstlichkeiten.

Das Ticket kostet 20 Euro und berechtigt zum Eintritt in über 100 beteiligte Häuser.

Weitere Informationen unter www.muenchner.de und www.ikg-m.de

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Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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