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30. Mai 2011
Zum 100. Geburtstag von Teddy Kollek
„Ich gehe kreuz und quer durch Jerusalem – und meine Augen können sich nicht sattsehen.“ Am 27.5.2011 wäre Teddy Kollek 100 Jahre alt geworden. Fast drei Jahrzehnte lang war Kollek Bürgermeister von Jerusalem und ist wie kein anderer mit dieser Stadt verbunden.Tom Segev, Historiker und ehemaliger Mitarbeiter Kolleks hat über ihn geschrieben, dass sein Charme unwiderstehlich gewesen sei, er wie ein väterliches Kraftpaket auf die Menschen wirkte. Seine private Telefonnummer stand immer im öffentlichen Telefonbuch, und er kannte jede Ampel und jedes Blumenbeet in seiner Stadt. Er hasste die Einengung durch die Bürokratie und hielt sich nicht immer strikt ans Gesetz, er leitete die Geschicke der Stadt von der Straße aus, immer in engem Kontakt mit den Bürgern.
Teddy Kollek und David Ben Gurion
Die Jüdische Allgemeine hat anlässlich des 100. Geburtstags von Teddy Kollek einen sehr lesenswerten Artikel über sein Leben und Wirken in Jerusalem veröffentlicht: „Auf den Spuren des Löwen. Ein Spaziergang durch Jerusalem zum 100. Geburtstag des legendären Bürgermeisters.“
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Aktuelle Veranstaltungen
So. 06.09.2026 | 24. Elul 5786
Kultur
»Nicht«. Ein Abend mit Dror Mishani
Beginn 17:00 Uhr:Buchpräsentation und Gespräch zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur
Moderation: Richard C. Schneider (Journalist und Sachbuchautor)
Lesung: Robert Dölle (Residenztheater)
Sprachen: Englisch & Deutsch (mit einer Lesekostprobe auf Hebräisch)
Ursprünglich erwartete das IKG-Kulturzentrum den Schriftsteller Dror Mishani bereits im Juni 2025 zur Vorstellung von »Fenster ohne Aussicht. Tagebuch aus Tel Aviv«, entstanden nach dem 7. Oktober 2023. Der am 13. Juni 2025 ausgebrochene israelisch-iranische Zwölftagekrieg machte diese Einladung zunichte.
Inzwischen hat Dror Mishani einen neuen Roman vollendet mit dem Titel »Nicht«. Es geht darin um Liebe: die zwischen Mann und Frau, Lebende und Erinnerte, Künstlerin und Musik, Mensch und Tier. Kann eine Lüge eine Liebe retten? Oder gewinnt das Zerstörerische darin die Oberhand? Dror Mishani ist ein Meister der Charakterstudie und weit mehr als ein Krimiautor. Er sagt: »Ich habe angefangen, Kriminalromane zu schreiben, um die Wahrheit menschlicher Gewalt zu dokumentieren und den Versuch zu unternehmen, sie zu verstehen«.
So. 06.09.2026 | 24. Elul 5786
Kultur
Einladung zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2026 unter dem Motto »Liebe«
Beginn 10:00 Uhr:»An der frischen Luft«
10:00 Uhr
Rundgang am Alten Israelitischen Friedhof
an der Thalkirchner Straße mit Ellen Presser
bereits ausgebucht
Voranmeldung für weitere Führung am
So, 25. Oktober (mit Rückbestätigung) per
E-Mail unter karten@ikg-m.de (Stichwort: Ende Sommerzeit)
»Auf jüdischen Spuren durch die Münchner Altstadt«
mit Chaim Frank
11:00 Uhr
Begrenzte Teilnehmerzahl. Beitrag 10 Euro.
Voranmeldung unter karten@ikg-m.de (Stichwort: Stadtführung)
4.09. – Treffpunkt wird mit Rückbestätigung mitgeteilt.
»Die Synagoge Ohel Jakob« (Zelt Jakobs)
von vielen Seiten«
Referentin: Dinah Zenker
Vortrag mit Besichtigung, Einlass am Synagogenportal,
ohne Voranmeldung
13:00 Uhr (Einlass ab 12:30 Uhr)
15:00 Uhr (Einlass ab 14:30 Uhr)
Beitrag 5 Euro.
Bücher- und CD-Flohmarkt
12:00 – 17:00 Uhr
»Liebe geht auch durch den Magen«
Jüdische koschere Spezialitäten
im Restaurant Einstein
12:00 – 21:00 Uhr
Tischreservierung unter www.einstein-restaurant.de
Informationen unter (089) 202 400 491
www.ikg-m.de/kulturzentrum/aktuell/
Organisation: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Mi. 23.09.2026 | 12. Tischri 5787
Kultur
»Briefe an meinen Vater«. Von und mit Konrad Bernheimer
Beginn 19:00 Uhr:Moderation: Ellen Presser
Konrad Bernheimer stellt das Schicksal seines Vaters Kurt sehr persönlich in den historischen Kontext dessen Lebenszeit: als Sohn des renommierten Kunsthändlers und Antiquitätensammlers Otto Bernheimer, als Bruder, Student der Kunstgeschichte, Emigranten in den venezolanischen Anden und Familienvater. 1954 kommt Konrad mit Mutter und zwei Schwestern zum Großvater nach München – ohne den Vater. Erst viel später erfährt Konrad Bernheimer, inzwischen selbst ein international erfolgreicher Kunsthändler, was mit seinem Vater einst geschah. Aus überlieferten Dokumenten und Familienerinnerungen entwickelt Bernheimer jr. eine Zwiesprache mit dem abwesenden Vater über Scham und Schuld, Liebe und Prägungen und die Last, die einem die Geschichte auferlegt, denn »Erinnerung bedeutet, dass etwas bleibt – auch wenn so vieles verschwunden ist«.
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
