Veranstaltungen Kulturzentrum
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Mo. 14.03.2016 | 4. Adar II 5776
Beginn 19:00Buchpräsentation & Gespräch: „Die einsamen Liebenden“
Eshkol Nevo präsentiert seinen neuen Roman
Moshe, ehemaliger Kibbuznik, inzwischen ultraorthodox, lebt in einem Viertel der »Stadt der Gerechten« zusammen mit zahlreichen Neueinwanderern, die wenig Ahnung vom Judentum, aber viele Träume haben. Der Ort scheint lauter Meschuggene anzuziehen. Mandelsturm zum Beispiel, einen Amerikaner, der nach dem Tod seiner Frau der Stadt eine Mikwe stiften will. Oder Naim, den liebestrunkenen arabischen Bauarbeiter, der das Tauchbad bauen soll, stattdessen jedoch der Spionage verdächtigt wird und es schafft, dass es für eine ganz andere Bestimmung herhalten muss. Alle haben eines gemeinsam: eine lebenslange Sehnsucht nach einem wirklichen Zuhause, nach Zugehörigkeit, nach einem erfüllten Leben.
Eshkol Nevo wurde 1971 in Jerusalem geboren und gehört heute zu den wichtigsten Schriftstellern Israels. Seine Romane wurden vielfach ausgezeichnet.
Im Gespräch mit Ilanit Spinner (Bayerisches Fernsehen) stellt er seinen Roman voller Anspielungen auf jüdische Traditionen und Alltagskomik – unter Einwanderern und Einzelgängern, Reisenden und Zurückkehrenden – vor.
Lesung: Stefan Merki (Münchner Kammerspiele)
Eintritt 7,– Euro, Schüler & Studenten frei.
Karten unter (089)202400-491, karten@ikg-m.de und an der Abendkasse.
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde und dtv
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18
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Mai 2026 | Nissan-Ijar
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Aktuelle Veranstaltungen
Mi. 13.05.2026 | 26. Ijar 5786
Kultur
„Wir waren die Zukunft. Leben im Kibbuz“ von und mit der Autorin Yael Neeman
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 13. Mai 2026, 19 Uhr
Im jungen Berliner Verlag Altneuland erschien 2025 ein hebräischer Klassiker in deutscher Übersetzung, der die Geschichte der Kibbuz-Bewegung exemplarisch beschreibt.
Yael Neeman wurde 1960 in einem Kibbuz geboren, den ihre aus Ungarn und Wien geflohenen Eltern 1946 mitbegründet hatten. In »Wir waren die Zukunft« öffnet Neeman Einblicke in das kollektivistische Lebenskonzept ihrer Kindheit und Jugend sowie in die ideologische und soziale Welt dieser bedeutenden Ära der israelischen Geschichte. Es entsteht damit ein Porträt dieses Sozialexperiments, mit dessen Hilfe in Israel an einer neuen, utopischen jüdischen Gesellschaft jenseits von Pogromen und Diaspora gearbeitet wurde und wo es heute steht.
Das Gespräch mit Yael Neeman führt ihre Übersetzerin Lucia Engelbrecht. Weiterlesen »
Mi. 20.05.2026 | 4. Siwan 5786
Kultur
„Die neue autoritäre Linke. Eine akute Bedrohung für die demokratische Gesellschaft“ von und mit dem Autor Nicholas Potter
Beginn 19:00Buchpräsentation & Gespräch
Mittwoch, 20. Mai 2026, 19 Uhr
Moderation: Shahrzad Eden Osterer (BR)
Mit seinen Recherchen und Reportagen richtet Nicholas Potter, Journalist und »taz«-Redakteur, einen eindringlichen Weckruf an die demokratische Gesellschaft, gegenüber jeglicher Form autoritären Denkens und politischen Extremismus‘ wachsam und mutig zu sein. Auf Demonstrationen, an Hochschulen, in den sozialen Medien und Subkulturen ist insbesondere nach dem 7. Oktober 2023 eine Radikalisierung am Werke, die andere Meinungen verbal und ihre Vertreter körperlich attackiert. Potter, selbst ins Fadenkreuz dieser Szene geraten, zeichnet ein eindrückliches Bild der neuen autoritären Linken, ihrer Netzwerke und Ideologie. Weiterlesen »
Di. 09.06.2026 | 24. Siwan 5786
Kultur
„Vier Tage im Juni. Eine nahöstliche Tetralogie. Mossul – Tel Aviv – Babel – Istanbul“ mit Mona Yahia
Beginn 19:00Lesung und Gespräch
Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr
In ihrem Roman »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« erzählt Mona Yahia die Geschichte einer jüdischen Familie zwischen Mossul, Tel Aviv, Babel und Istanbul. Ausgehend von einem Wendepunkt im Jahr 1918 entfaltet sich über vier Generationen hinweg ein vielschichtiges Panorama von Aufbruch, Verlust und Exil. In eindringlichen Momentaufnahmen – jeweils verdichtet auf einen einzigen Tag – verknüpft die Autorin persönliche Schicksale mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts und stellt die Frage nach Zugehörigkeit, Erinnerung und dem eigenen Platz in der Welt. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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