Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Kulturzentrum

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Mi. 09.03.2016 | 29. Adar I 5776

Beginn 19:00

„Eingefangene Schatten. Mein jüdisches Familienbuch“ – Von und mit Dagmar Nick

Veranstaltung im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit.

Buchcover zu Dagmar NICK_Eingefangene-Schatten_Verlag-C.h.BeckEinführung: Antonio Pellegrino (BR)

Die Grande Dame der deutschen Lyrik erweist sich mit ihrem neuesten Buch als begnadete Erzählerin, die die Geschichte ihrer Familie mütterlicherseits detailliert bis ins 16. Jahrhundert zu Moses Spanier und Chajim Fürst zurückverfolgt. Ende des 15. Jahrhunderts hatten sich die Vorfahren von Dagmar Nick, aus Spanien vertrieben, in Hamburg niedergelassen. Von hier aus beschreibt die Autorin eine jüdische Familiengeschichte in Deutschland über vier Jahrhunderte und zeigt, wie Emanzipation und Assimilation auf diese Einfluss nahmen.

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Dagmar Nick © picture-alliance/ dpa

Dagmar Nick, 1926 in Breslau geboren, ist die Tochter des Komponisten Edmund Nick und Kusine des Historikers Fritz Stern. Sie gehört zu den wichtigsten Dichterinnen nach 1945 und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Eintritt 8,– Euro/erm. 5,–Euro. Schüler & Studenten frei.

Karten unter (089)202400-491, karten@ikg-m.de  und an der Abendkasse.

Veranstalter: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde und Verlag C.H.Beck

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

 

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Aktuelle Veranstaltungen


Mi. 13.05.2026 | 26. Ijar 5786

Kultur

„Wir waren die Zukunft. Leben im Kibbuz“ von und mit der Autorin Yael Neeman

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 13. Mai 2026, 19 Uhr 

Im jungen Berliner Verlag Altneuland erschien 2025 ein hebräischer Klassiker in deutscher Übersetzung, der die Geschichte der Kibbuz-Bewegung exemplarisch beschreibt.

Yael Neeman wurde 1960 in einem Kibbuz geboren, den ihre aus Ungarn und Wien geflohenen Eltern 1946 mitbegründet hatten. In »Wir waren die Zukunft« öffnet Neeman Einblicke in das kollektivistische Lebenskonzept ihrer Kindheit und Jugend sowie in die ideologische und soziale Welt dieser bedeutenden Ära der israelischen Geschichte. Es entsteht damit ein Porträt dieses Sozialexperiments, mit dessen Hilfe in Israel an einer neuen, utopischen jüdischen Gesellschaft jenseits von Pogromen und Diaspora gearbeitet wurde und wo es heute steht.

Das Gespräch mit Yael Neeman führt ihre Übersetzerin Lucia Engelbrecht. Weiterlesen »

Mi. 20.05.2026 | 4. Siwan 5786

Kultur

„Die neue autoritäre Linke. Eine akute Bedrohung für die demokratische Gesellschaft“ von und mit dem Autor Nicholas Potter

Beginn 19:00

Buchpräsentation & Gespräch
Mittwoch, 20. Mai 2026, 19 Uhr

Moderation: Shahrzad Eden Osterer (BR)

Mit seinen Recherchen und Reportagen richtet Nicholas Potter, Journalist und »taz«-Redakteur, einen eindringlichen Weckruf an die demokratische Gesellschaft, gegenüber jeglicher Form autoritären Denkens und politischen Extremismus‘ wachsam und mutig zu sein. Auf Demonstrationen, an Hochschulen, in den sozialen Medien und Subkulturen ist insbesondere nach dem 7. Oktober 2023 eine Radikalisierung am Werke, die andere Meinungen verbal und ihre Vertreter körperlich attackiert. Potter, selbst ins Fadenkreuz dieser Szene geraten, zeichnet ein eindrückliches Bild der neuen autoritären Linken, ihrer Netzwerke und Ideologie. Weiterlesen »

Di. 09.06.2026 | 24. Siwan 5786

Kultur

„Vier Tage im Juni. Eine nahöstliche Tetralogie. Mossul – Tel Aviv – Babel – Istanbul“ mit Mona Yahia

Beginn 19:00

Lesung und Gespräch
Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr

In ihrem Roman »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« erzählt Mona Yahia die Geschichte einer jüdischen Familie zwischen Mossul, Tel Aviv, Babel und Istanbul. Ausgehend von einem Wendepunkt im Jahr 1918 entfaltet sich über vier Generationen hinweg ein vielschichtiges Panorama von Aufbruch, Verlust und Exil.  In eindringlichen Momentaufnahmen – jeweils verdichtet auf einen einzigen Tag – verknüpft die Autorin persönliche Schicksale mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts und stellt die Frage nach Zugehörigkeit, Erinnerung und dem eigenen Platz in der Welt. Weiterlesen »

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St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de