Veranstaltungen Kulturzentrum
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So. 29.11.2015 | 17. Kislew 5776
Beginn 19:00Kenneth Bonert: „Der Löwensucher“
Buchpräsentation und Autorengespräch.
Kenneth Bonert hat einen fesselnden Roman über eine jüdische Familie in Johannesburg geschrieben. 1924 war die junge Gitelle aus Litauen ihrem Mann Abel auf die andere Seite des Erdballs gefolgt. Dort zieht ihr kleiner rothaariger Sohn Isaac im jüdischen Ghetto mit den schwarzen Jungs um die Häuser, während Vater Abel in seiner Uhrmacherwerkstatt mit seinen Freunden der verlorenen Heimat nachtrauert. Während sich die Weltlage verdüstert, muss sich Isaac entscheiden: Will er wie sein Vater von den Fährnissen der Zeit »gefressen« werden oder tapfer sein wie seine Mutter, die wie eine Löwin für ihre Ziele kämpft?
Bonerts Roman, inspiriert von den Erzählungen seiner Großmutter aus der alten Welt, ist atmosphärische Familiensaga und Schelmenroman zugleich – eine grandiose literarische Entdeckung!
Kenneth Bonert, 1972 in Johannesburg geboren, emigrierte 17-jährig mit seinen Eltern nach Kanada. Sein Romandebüt »Der Löwensucher« gewann 2013 u. a. den National Jewish Book Award. Er stellt seinen Roman in englischer Sprache vor.
Deutsche Lesung: Helmut Becker
Moderation: Knut Cordsen (Bayern 2)
Eintritt 10,– Euro, ermäß. 8,– Euro,
Karten bei München Ticket, Telefon (089)54818181, Telefon (089)54818181, Internet: www.muenchenticket.de , bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Gasteig
Veranstalter: Münchner Bücherschau, Botschaft von Kanada, Canada Council for the Arts, Diogenes Verlag und Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde
Veranstaltungsort: Gasteig/Kleiner Konzertsaal, Rosenheimer Str. 5, 1. Stock
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Aktuelle Veranstaltungen
Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786
Kultur
„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr
Moderation: Ellen Presser
Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.
Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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