Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Kulturzentrum

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So. 14.06.2015 – So. 14.06.2015 | 27. Siwan 5775

Beginn 11:00

„Der Mensch wird am Du zum Ich“ – Martin Buber im 50. Todesjahr

Symposium im Gasteig von 11 bis 18.30 Uhr (weiter zur MVHS)

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Martin Buber-Porträt © Wikimedia Commons

Martin Buber, ab dessen 50. Todestag wir am 13. Juni 2015 erinnern, gehört neben Mahatma Gandhi, Albert Schweitzer, Nelson Mandela und Martin Luther King zu den großen moralischen Vorbildern des 20. Jahrhunderts. Dem europäischen Judentum entstammend, wuchs er in seiner Kindheit und Jugend im Umfeld des osteuropäischen chassidischen Judentums auf, entdeckte während seines Studiums den Reichtum der deutschen Philosophie und engagierte sich in der zionistischen Bewegung Theodor Herzls.

Zeit seines Lebens trat er für die Verständigung der Völker und Religionen ein. Dieses Ziel versuchte er durch eine Vielzahl pädagogischer und vor allem erwachsenenpädagogischer Initiativen zu unterstützen. Zu seinen herausragenden literarischen Leistungen gehört die Übersetzung der Heiligen Schrift, des Tanach, zusammen mit Franz Rosenzweig (1886-1929), die Sammlung und Übersetzung der chassidischen Erzählungen und die Begründung der Dialogphilosophie, in der er aufzeigte, dass der Mensch am Du zum Ich wächst. Nach seiner Emigration 1938 fand er in Palästina/Israel eine neue Heimat. Insbesondere die Hebräische Universität Jerusalem bot ihm eine neue Wirkungs- und Begegnungsstätte, in der er u.a. mit Hannah Arendt und Gershom Scholem forschte. Weltweit geehrt starb er 1965 im Alter von 87 Jahren in Jerusalem.

Begrüßung

Dr. Susanne May, Programmdirektorin der Münchner Volkshochschule

11:00 – 13:00 Uhr – Vortrag: „Martin Buber – Leben und Werk“
Referent: Prof. Dr. Christian Wiese, Martin-Buber-Professur, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a.M.   (A137451)

15:00 – 16:30 Uhr: Seminare
„Martin Bubers Philosophie – Vom ‚Ich und Du‘ zur ‚Gottesfinsternis'“
PD Dr. Thomas Meyer, Munich School of Ancient Philosophy, Ludwig-Maximilians-Universität München
Moderation: Dr. Hermann Schlüter, Münchner Volkshochschule (A137452)

„Bildung und Menschenbild bei Martin Buber“
Prof. Dr. Martha Friedenthal-Haase, Emerita des Lehrstuhls für Erwachsenenbildung, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Moderation: Dr. Robert Mucha, Münchner Volkshochschule (A137453)

„50 Jahre Martin Buber Bibel“
Prof. Dr. Dr. h.c. Daniel Krochmalnik, Lehrstuhl für Jüdische Religionslehre, Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg
Moderation: Jutta Höcht-Stöhr, Evangelische Stadtakademie (A137454)

Vortrag: „Frieden für den Nahen Osten. Martin Bubers Impuls“
Prof. Dr. Micha Brumlik, Emeritus Goethe-Universität Frankfurt und Senior Advisor am Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg
Moderation: Ellen Presser (A137455)

Eintritt je 10,-, Gesamt: 25,- Euro (A137500)

Mit der Gesamtkarte für die Martin-Buber-Tagung können Sie den Eröffnungs- und Abschlussvortrag und ein Vertiefungsseminar nach freier Wahl besuchen.

Online-Anmeldung unter Angabe der Kurs-Nummer: www.mvhs.de , telefonische Anmeldung (089) 480 06-6239

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde, Münchner Volkshochschule und Evangelische Stadtakademie

Veranstaltungsort: Gasteig , Rosenheimer Str. 5, Vortragsaal / 1. Stock

Programm als PDF-Download

Weitere Informationen und Anmeldung auf den Seiten der Münchner Volkshopchschule unter: www.mvhs.de. 

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September 2026 | Elul-Tischri | « »

Aktuelle Veranstaltungen


Do. 01.10.2026 | 20. Tischri 5787

Kultur

„Bruno – Der junge Kreisky“

Beginn 20:

Filmvorführung
Donnerstag, 1. Oktober 2026, 20 Uhr

Spielfilm, Österreich/ Deutschland 2026, 116 Min.

Regie: Harald Scheritz
Drehbuch: Harald Sicheritz, Fritz Schindlecker, Helene Maimann
Produktion: DOR Film, Wien
Darsteller: Nils Arztmann (Bruno), Maya Unger Adele Holzer), Soi Schüssler (Sissi Nesvadba), Noah Perktold (Roman Felleis) Juergen Maurer und Marie-Therese Futterknecht (Eltern Kreisky), Tobias Resch (Paul Kreisky) u. v. a.

Wien in den späten 1920er Jahren: Als Schüler aus wohlhabendem jüdischen Elternhaus wird Bruno Kreisky von der sozialistischen Arbeiterjugend nur widerwillig aufgenommen. Als die politischen Spannungen im Land eskalieren, organisieren Bruno und seine Kameraden und Kameradinnen verbotene Treffen, verteilen Widerstandspamphlete und setzen bei ihrer Revolte gegen reaktionäre Kräfte, die dem Anschluss Österreichs ans Dritte Reich entgegenfiebern, ihr Leben auf Spiel. Während sein Bruder Paul seine Rettung in der Alijah nach Palästina sieht, führt der Weg des jugendlichen Rebellen Bruno ins schwedische Exil und später als österreichischer Spitzenpolitiker auf die Weltbühne. Weiterlesen »

Mi. 07.10.2026 | 26. Tischri 5787

Kultur

»Sie kamen, um uns zu töten. Mein Leben als Jüdin vor und nach dem 7. Oktober« – Ein Abend mit Dafna Gerstner

Beginn 19:00

Buchpräsentation & Gespräch mit der Autorin
Mittwoch, 7. Oktober 2026, 19 Uhr

Lesung: Ulla Wagener
Moderation: Richard Volkmann

Dafna Gerstner stammt aus Israel und lebt seit 2011 in Deutschland. 2023 wurde sie Zeugin des brutalen Massakers der Hamas vom 7. Oktober im Kibbuz Be’eri. Wie durch ein Wunder überlebte sie in einem nicht abschließbaren Schutzraum in der Wohnung ihres Bruders Eitan. Dreißig Menschen von dort, darunter Kleinkinder, wurden nach Gaza verschleppt – nicht alle haben die Geiselhaft überlebt. Es starben insgesamt 102 aus dem Kibbuz Be‘eri, darunter auch Dafnas Bruder Eitan, der als Mitglied der Bereitschaftseinheit das Leben zahlreicher Kibbuz-Mitglieder rettete im für ihn tödlichen Kampf gegen die Terroristen.

In ihrem Buch erzählt die Überlebende Dafna Gerstner vom Leben im Kibbuz vor und nach dem Massaker, aber auch davon, was es heißt zu überleben. Sie berichtet von den traumatischen Folgen des Terrorangriffs – sowohl für sie persönlich als auch für die israelische Gesellschaft. Doch auch die Spaltung der deutschen Gesellschaft hat ihr Leben als Jüdin in Deutschland verändert.

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Sa. 17.10.2026 | 6. Cheschwan 5787

Kultur

Zum 27. Mal: »Die lange Nacht der Münchner Museen

Beginn 20:30 Uhr:

Beitrag der IKG München und Oberbayern

Auf einen Blick:

Vorträge (je 30 Min.)
20:30 Uhr Dinah Zenker
22:00 Uhr Ellen Presser

Konzerte des Synagogenchors »Schma Kaulenu«
unter Leitung von David Rees
21:15 Uhr und 22:30 Uhr (ca. 30 Min.)

Eine Synagoge, wörtlich Ort der Zusammenkunft (zum Gebet), ist von zentraler Bedeutung für jüdisches Leben. Der Vortrag erläutert, woher der Name »Ohel Jakob kommt, ferner architektonische Besonderheiten und die Rolle der Musik.

Musikalische Begleitung: Luisa Pertsovska

Veranstaltungsort: Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum bietet koschere Köstlichkeiten.

Das Ticket kostet 20 Euro und berechtigt zum Eintritt in über 100 beteiligte Häuser.

Weitere Informationen unter www.muenchner.de und www.ikg-m.de

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Kontakt
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Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de